Außengelände und Schulgarten

Schulgarten - Gemeinsames und praktisches Lernen in der Natur

Wer darf teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler können den Schulgarten als Wahlpflichtunterricht in den Jahrgangsstufen 8 und 9 wählen.

 

Wo befindet sich der Schulgarten?

Der Schulgarten befindet sich im Bereich zwischen Hauptgebäude und Turnhalle. Er verläuft hinter den Bereich des Werkraumes, den Naturwissenschaften und der Küche.

Zum Grundstück gehören diverse Pflanzbeete, drei Hochbeete, ein Gewächshaus, ein Gartenhaus mit Werkzeugen, ein Kompost, eine Kräuterschnecke, Beerengehölze (Himbeere, Stachelbeere, Johannisbeere), Obstbäume (vorwiegend Apfel) und ein Regenwasser-Container.

 

Was machen wir im Garten?

Im Jahresverlauf entstehen verschiedene Tätigkeiten im Freigelände des Schulgartens. Die Schülerinnen und Schüler lernen:

  • Obstbäume, Gehölze und immergrüne Hecken schneiden
  • Beete vorbereiten (abteilen, lockern, harken, Unkraut jäten, beschriften)
  • Gemüse und Blumen säen (auch vorziehen, pikieren und im Freiland pflanzen)
  • Kräuterschnecke bepflanzen
  • Stauden und Sträucher pflanzen bzw. vorhandene stützen
  • Ausgeizen und Anbinden von Tomaten
  • Vermehren von Erdbeeren
  • Richtiges Gießen
  • Mulchen
  • Ernten
  • Gartengeräte reinigen
  • Gartenwege pflegen
  • Schnecken absammeln

 

Was ernten wir?

Wir beziehen unser Saatgut von Dreschflegel (biologisches Saatgut aus langjähriger Sortenentwicklung). Regelmäßig können wir Folgendes ernten: Tomaten, Paprika, Zucchini, Kürbis, Kohlrabi, diverse Salatsorten, Radieschen, Erbsen, Bohnen, Zwiebeln, Gurken, Karotten, Kräuter (Basilikum, Schnittlauch, Zitronenmelisse, Rosmarin, …), zeitweise auch Kartoffeln, Erdbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Äpfel.

Wie verarbeiten wir die Ernte?

Wenn wir unsere Ernte nicht direkt vernaschen, gibt es die Möglichkeit, die Ernte weiterzuverarbeiten. Dies ist natürlich stark von der Menge der Ernte abhängig. Ferner konnten wir mit den Schülerinnen und Schüler zum Beispiel bereits…

  • Kräuter trocknen und Gewürze zusammenstellen
  • Kräuterbutter zubereiten
  • Tee herstellen
  • Badesalz und Kräuteröl herstellen
  • Johannisbeerkonfitüre und Apfelmus kochen
  • Obstkuchen und -muffins backen



Was machen wir außerhalb des Gartens?

Während der kalten Jahreszeit, schlechten Wetterbedingungen oder einfach zwischenzeitlich beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den verschiedensten Themen rund um den Schulgarten. Sie eignen sich ein Wissen über gärtnerische Grundbegriffe und Gartenwerkzeuge an. Zusätzlich lernen sie etwas über …

  • Bodenbearbeitung und biologische Wildkrautbekämpfung
  • Kompostwirtschaft und Recycling (Stoffkreisläufe)
  • Kulturmethoden (Pflanztermine, Anlegen von Mischkulturen, Verwendung der Hochbeete)
  • Nutzpflanzen, Arten- und Sortenwahl (biologische Vielfalt, standortgeeignete Arten)
  • Herkunft von Nahrungsmitteln (konventionelle und biologische Landwirtschaft) und Saisonalität
  • Nahrungsbestandteile und gesunde Ernährung (Ernährungslehre)
  • Bodenlebewesen und Nützlingsförderung (Artenvielfalt, Lebensräume, Unterschlüpfe und Nisthilfen)
  • Umweltschutz (Ressourcennutzung, Nachhaltigkeit, Klimawandel)

 

Warum ist die Arbeit im Schulgarten wertvoll?

  1. Soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit werden gefördert.
  2. Sowohl gärtnerische und handwerkliche Tätigkeiten als auch die Motorik werden geschult.
  3. Durch die Beschäftigung mit Themen wie Umweltschutz, Landwirtschaft und Verbraucherbildung können sie Stärken bei sich entdecken, woraus sich Berufswünsche ausbilden können.
  4. Es ist ein Lernen mit allen Sinnen: Der Duft der Kräuter, das Zwitschern der Vögel, der Geschmack der Ernte, die Schönheit der Natur…
Der Bezug zur Natur und Realität wird wiederhergestellt – besonders wichtig in einer verstärkten medialen Welt! Die Schüler halten das Wetter, Wachstumsgeschwindigkeiten oder Misserfolge im Garten aus und lernen für das Leben.

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