35789 Weilmünster

Mühlweg 15

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser;
die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

Weiltalschüler erforschen im Schüleraustausch die Einflüsse des Menschen auf Gewässer

Die Weiltalschule Weilmünster führt gemeinsam mit Schulen in der Slowakei und in Italien ein von der EU gefördertes Erasmus-Projekt mit dem Titel „Leben im, am und mit dem Wasser“ durch.

Beim zweiten Schüleraustausch in Tarent (Italien) trafen sich die Schülergruppen aus Zvolen (Slowakei) und Weilmünster an der IPS Cabrini in Tarent.  Die IPS Cabrini ist eine Berufsschule, die u.a. Schüler für Berufe im Umweltbereich ausbildet und deren Schüler teilweise als Zweitsprache Deutsch lernen. Die Projektkoordinatorin Frau Antje Barth und der Projektlehrer Herr Hendrik Pfeffer begleiteten den Austausch. Die Schülerinnen und Schüler waren in italienischen Gastfamilien untergebracht und lernten so auch das Alltagsleben in einer italienischen Familie kennen. Über Steckbriefe und soziale Medien hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld zueinander Kontakt aufgenommen.  

Die italienischen Gastgeber hatten für ihre slowakischen und deutschen Gäste eine facettenreiche Austauschwoche vorbereitet, um ihr Land mit seinen Schönheiten in Verbindung mit dem Projektthema Gewässer vorzustellen.  

Auf dem Programm standen zuerst einmal Präsentationen der Projektgruppen über ihre Länder, Städte und Schulen. Die italienische Schule wurde mit viel Interesse besichtigt, anschließend diskutierten Schülerinnen und Schüler die Unterschiede zu ihren eigenen Schulen.

An allen drei Schulen wurden in der Projektlaufzeit seit dem letzten Treffen im April in Zvolen (Slowakei) Untersuchungen und Recherchen zum Thema Grundwasser und Quellen im heimischen Raum durchgeführt. Einige Quellen wurden hinsichtlich der physikalischen und chemischen Parameter analysiert. Die Untersuchungsergebnisse wurden von den slowakischen und italienischen Schülern auf Deutsch präsentiert. Die deutsche Gruppe stellte ihre Präsentationen in englischer Sprache vor. Besonders interessant war dabei die Tatsache, dass es im heimischen Raum in Deutschland und in der Slowakei viele Quellen gibt, in der Gegend um Tarent hingegen so wenig Grundwasser vorhanden ist, dass über viele Kilometer hinweg riesige Wasserleitungen gebaut wurden, um das Trinkwasser nach Apulien zu transportieren.

In Deutschland und in der Slowakei gab es 2018 einen besonders heißen Sommer. Darum vereinbarten die Projektlehrkräfte bei ihren Besprechungen via E-Mail und über andere soziale Medien, dieses Thema mit in das Projekt aufzunehmen. In allen drei Partnerschulen wurden Präsentationen erarbeitet, in denen die Folgen des heimischen Sommers dargestellt wurden. Deutlich wurde dabei, dass die Trockenheit des Bodens, aber auch extreme Wetterereignisse teilweise dem Klimawandel geschuldet sind. Insbesondere im Raum um Weilmünster gab es lokal begrenzte Starkregenereignisse, die vorher so noch nicht beobachtet worden sind. In Videos wurde die gewaltige Kraft der Wassermassen und die damit einhergehenden Zerstörungen z.B. in Laubuseschbach den italienischen und slowakischen Schülern präsentiert. Auch die Austrocknung der Weil fast bis zur Hälfte (Stand Oktober) kam zur Sprache, denn schließlich wurden im ersten Teil des Projektes chemische und physikalische Untersuchungen in der Weil durchgeführt. In der Slowakei waren die Folgen des Sommers nicht so extrem wie in Deutschland. Die slowakische Gruppe präsentierte dazu einen Film. In Italien war der Sommer eher normal, in Apulien ist man große Hitze gewöhnt.

Im Chemie- und Biologielabor fanden Workshops statt, um die Wasserqualität mit Hilfe chemischer Substanzen zu untersuchen sowie um die Gewässer als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen kennen zu lernen.

Bei einem Tagesausflug lernte die Gruppe die riesigen Dimensionen des Trinkwasserstausees „Lago di Monte Cotugno“ kennen. Die Auswirkungen eines solchen Großprojektes auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt wurden während einer Exkursion von einem Hochschullehrer erläutert. Die abgeleiteten Ströme des Staudamms sind für mehrfache Nutzungen (Trinken, Bewässerung, Industrie) durch die Regionen Basilikata und Apulien bestimmt.

 Mit Staunen wurden auch die „Trullis“(Häuser mit kegelförmigen Dächern) in Alberobello besichtigt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören. Außerdem besuchte die Gruppe die Grotte di Castellana.  Die Projektgruppen wurden im Rathaus der Stadt Tarent empfangen und lernten die antike Altstadt durch eine historische Führung kennen.

Schnell bildeten sich länderübergreifende Freundschaften heraus, die durch die Projektarbeit und gemeinsame Freizeitaktivitäten zu teils engen Banden wurden, die symbolisch für die kulturelle Vielfalt eines einheitlichen Europas stehen.

Die Gestaltung von Präsentationen am Computer über die Austauschwoche rundete diese erfolgreiche Projektwoche ab. Die Plakate und Poster können in der Weiltalschule Weilmünster u.a.  im Pausenraum besichtigt werden.

Evaluationen am Ende der Woche zeigten allen Projektlehrkräften deutlich den Erfolg des Treffens. Die Schülerinnen und Schüler waren von den Exkursionen begeistert, bestätigten Lernerfolge und konnten positive interkulturelle Erfahrungen sammeln. In Gesprächen erklärten sie, dass ihnen jetzt erst richtig bewusst geworden ist, wie gut es ihnen in Deutschland geht und welche Vorteile sie gegenüber ihren italienischen Altersgenossen genießen.

In ihren Berichten zu dieser Austauschwoche geben sie die Empfehlung, dass jeder einmal eine solch bereichernde Erfahrung machen sollte. Jeder Teilnehmer der Projektgruppen erhielt am Ende ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an diesem Austauschprojekt in Italien.

Bis zum nächsten Schüleraustausch im April in Weilmünster arbeiten alle Partnerschulen am Thema Einfluss des Menschen auf die Gewässer.

Die sichtbare Tatsache, dass in Tarent sehr viel Plastikmüll entsteht, unter anderem durch häufige Nutzung von Einweggeschirr in privaten Haushalten, aber auch in Gaststätten sowie die derzeit deutlich zu Tage tretende Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll war Anlass für die Projektlehrkräfte, das Problem Plastikmüll mit in den Fokus zu rücken. Die Projektgruppen in allen Schulen recherchieren zum Thema Plastikmüll. Zu Beginn sammelten erst einmal alle Schüler zu Hause ihren Plastikmüll und wogen ihn.

Diese Aktion soll nun in Weilmünster auf alle Klassen ausgedehnt werden. Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe in Weilmünster recherchieren momentan zum Thema Plastikmüll. Um ihre Mitschülerinnen und Mitschüler für dieses Thema zu sensibilisieren, überlegen sie sich Möglichkeiten zur kreativen Mobilisierung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

 

Erasmus+ -Austausch mit Schülerinnen und Schülern der IPS Cabrini aus Tarent (Italien) vom 21.10.-27.10. 2018

Abschlussexkursion zum Thema Gewässeruntersuchungen entlang der Weil

Die Erasmus – Projektgruppen der 9. und 10. Klassen sowie die Klasse H7b führten am 19.6.2018 mit ihren Lehrkräften Frau Barth, Frau Hellmann und Herr Pfeffer zum Abschluss des Schuljahres eine Exkursion entlang der Weil von der Quelle bis zur Mündung durch.

Dabei wurden Wasserproben an 4 verschiedenen Stellen der Weil entnommen und an Ort und Stelle analysiert.  Die Schülerinnen und Schüler stellten fest, dass die Messwerte sehr ähnlich sind. Hervorzuheben sind dabei besonders die Leistungen der Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse, die den für sie anspruchsvollen Fachzusammenhang im naturwissenschaftlichen Unterricht mit ihrem Lehrer Herrn Pfeffer vorbereiteten.

Erstaunt waren viele über die Weilquelle am Feldberg, die hier als kleines Rinnsal aus dem Boden entspringt.
Nach einem kleinen Waldspaziergang konnte die Weilquelle in  Augenschein genommen und Proben entnommen werden. Interessant war hier vor allem der geringe Wert der Wasserhärte im Gegensatz zu den Werten der anderen Proben. Die Zusammenhänge wurden vor Ort besprochen, auch die Frage, wie aus diesem kleinen Rinnsal die breite Weil in Weilmünster werden kann, wurde ausgiebig diskutiert. So konnte die Verbindung mit dem Wasserkreislauf noch einmal genauer betrachtet werden.

Natürlich kam auch der geschichtliche Aspekt nicht zu kurz. Frau Barth erläuterte den Schülerinnen und Schülern einige Hintergründe dazu. Die alten Römer siedelten sich im Feldbergkastell ganz in der Nähe an, da die Weilquelle den Zugang zu frischem Wasser garantierte. Sie konstruierten ein auch für heute noch relativ modernes Wasserleitungssystem für ihre Siedlung.

Die Projektgruppe konnte durch ihre Messungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten feststellen, dass durch den Gülleunfall im Herbst 2017 keine starke Verunreinigung der Weil mehr festzustellen ist.

Der Bus brachte die 37 Schülerinnen und Schüler zum Grillplatz „Alte Berg“, wo eine kleine Grillfeier zum Abschluss des Projektjahres stattfand. Alle ließen sich die selbst gemachten Salate und lecker gegrillten Steaks und Würstchen schmecken. Tatkräftig unterstützt und vorbereitet wurde die Grillfeier durch Herrn Armin Friedrich, der beim Eintreffen der Schülerinnen und Schüler bereits die ersten Würstchen und Steaks auf dem Rost liegen hatte.

So klang ein interessanter Exkursionstag bei einem gemütlichen Beisammensein aus.

Die Wasserproben, die von jeder Entnahmestelle mitgenommen wurden, dienten u.a. der Klasse H7b für weitere Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht.

 

Weiltalschüler erforschen im Schüleraustausch Gewässer in der Slowakei

Die Weiltalschule Weilmünster führt gemeinsam mit Schulen in der Slowakei und in Italien ein von der EU gefördertes Erasmus-Projekt mit dem Titel „Leben im, am und mit dem Wasser“ durch.

Beim ersten Schüleraustausch in Zvolen (Slowakei) trafen sich die Schülergruppen aus Tarent (Italien) und Weilmünster am L‘udovita Stura Gymnazium. Die Projektkoordinatorin Frau Antje Barth und der Projektlehrer Herr Hendrik Pfeffer begleiteten den Austausch. Die Schülerinnen und Schüler waren in slowakischen Gastfamilien untergebracht und lernten so auch das Alltagsleben in einer slowakischen Familie kennen. Über Steckbriefe und soziale Medien hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld zueinander Kontakt aufgenommen.  

Die slowakischen Gastgeber hatten für ihre italienischen und deutschen Gäste eine facettenreiche Austauschwoche vorbereitet, um ihr Land mit seinen Schönheiten in Verbindung mit dem Projektthema Gewässeruntersuchungen vorzustellen.  

Auf dem Programm standen zuerst einmal Präsentationen der Projektgruppen über ihre Länder, Städte und Schulen. Die slowakische Schule wurde mit viel Interesse besichtigt, anschließend diskutierten Schülerinnen und Schüler die Unterschiede zu ihren eigenen Schulen.

An allen drei Schulen wurden in der Projektlaufzeit seit Oktober biologische, chemische und physikalische Wasseruntersuchungen in den heimischen Gewässern durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse wurden von den Schülern präsentiert. Besonders interessant waren dabei die Unterschiede in bestimmten Parametern wie z.B. bei den Nitrat- und Nitritwerten, die in der Weil im Vergleich zum Fluss Hron (Zvolen) und zum Mare Piccolo (Tarent) hoch waren. Die verschiedenen Einflüsse auf die Parameter (Landwirtschaft, Industrie, Umweltverschmutzung) wurden mit den Schülern diskutiert.

In allen drei Partnerschulen wurden Wettbewerbe zur Gestaltung des Projektlogos durchgeführt. Jede Schule brachte dann ihr eigenes Siegerlogo nach Zvolen mit und aus den drei Siegerlogos wurde das italienische Logo als endgültiges Projektlogo durch Abstimmung ausgewählt.

Nach einem herzlichen Empfang durch die Bürgermeisterin im Zvolener Schloss lernten die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye die Stadt Zvolen kennen.

Gewässeruntersuchungen standen auch an den nächsten Tagen immer wieder auf der Tagesordnung. So wurden auf Exkursionen in die wunderschöne Landschaft der Hohen Tatra, dem kleinsten Hochgebirge Europas, zu Wasserfällen und zu Bergseen in den nächsten drei Tagen an 8 verschiedenen Stellen Wasserproben entnommen und an Ort und Stelle analysiert. Dabei arbeiteten die Schülerinnen und Schüler immer mit ihren Gastschülern zusammen, die Verständigung gelang dabei auf Englisch und Deutsch. Die italienischen und slowakischen Schüler lernen in der Schule die deutsche Sprache. Auch heiße Thermalquellen wurden erkundet. Bei der Besichtigung des Schlosses Boijnice konnten sogar Wasserproben aus einer Kristallhöhle entnommen werden.

Die gewonnenen Werte wurden wiederum in den Projektgruppen diskutiert und auf ihre Besonderheiten untersucht.

Schnell bildeten sich länderübergreifende Freundschaften heraus, die durch die gemeinsame Projektarbeit und durch gemeinsame Freizeitaktivitäten zu teils engen Banden wurden.

Die Gestaltung von Plakaten und Postern am Computer über die Austauschwoche rundete diese erfolgreiche Projektwoche ab. Die Plakate und Poster können in der Weiltalschule Weilmünster auf Stellwänden im Pausenraum besichtigt werden.

Mehrere Evaluationen am Ende der Woche zeigten allen Projektlehrkräften deutlich den Erfolg des Treffens. Die Schülerinnen und Schüler waren von den Exkursionen mit den Wasseruntersuchungen begeistert, bestätigten Lernerfolge und konnten positive interkulturelle Erfahrungen sammeln.

In ihren Berichten zu dieser Austauschwoche geben sie die Empfehlung, dass jeder einmal eine solch bereichernde Erfahrung machen sollte.

Bis zum nächsten Schüleraustausch im Oktober in Italien arbeiten alle Partnerschulen am Thema Grundwasser und Quellen.

                Slowakische, italienische und deutsche Schüler des Erasmus+ - Projektes
am Bergsee Strebske Plso in der Slowakei

Wasseranalysen am Bergsee Strebske Plso in der Hohen Tatra

 

Bilder über den Austausch: https://padlet.com/witluth/z6epf7vo4oet

Link zum Treffen in der Slowakei:  https://www.youtube.com/watch?v=6vpLZNTMrwk   

 

Siegerehrung für den Logowettbewerb

Die Preisträger des Logowettbewerbs für das Erasmus + -Projekts wurden mit Geschenkgutscheinen der Firma Hirschhäuser in Weilmünster im Wert von 5 bis 15 Euro belohnt. Siegerin wurde Anne Schimpf aus der Klasse R 7b mit ihrem bunten Entwurf.

Aber auch die anderen Preisträger Larissa Klieber (R 7b) 2.Platz, Amina Grimm (F5c) 3.Platz, Lena Jung (F5c) 3.Platz und Felix Manneschmidt (G6b) 4.Platz begeisterten mit ihren kreativen und phantasiereichen Entwürfen.

Frau Antje Barth überreichte in Anwesenheit von Mitgliedern der Projektgruppe die Gutscheine und bedankte sich für diese tollen Entwürfe.

Der stellvertretende Schulleiter, Herr Ingo Nierfeld, gratulierte ebenfalls und äußerte die Hoffnung, dass das Logo auch das Siegerlogo des gesamten Projekts wird. Das Siegerlogo wird beim bevorstehenden Austausch in der Slowakei aus allen Gewinnerlogos von der gesamten Projektgruppe aller beteiligten Länder gewählt.

 

 

Leben am, im und mit dem Wasser (2017-2019)

Liebe Schülerinnen und Schüler der Weiltalschule,

wir, die Schülerinnen und Schüler des Kurses Naturwissenschaften der 9. und 10. Klassen der Weiltalschule Weilmünster, haben uns zusammen mit einer Schule in Tarent (Italien) und einer Schule in Zvolen (Slowakei) zur Aufgabe gemacht, ein Handbuch über das Thema Gewässer zu erstellen. Unsere Ergebnisse vergleichen wir dann mit denen der anderen Länder. In dem Handbuch sollen all unsere Ergebnisse über Gewässeruntersuchungen, Nachforschungen über Wasserorganismen und über das Leben am Wasser festgehalten werden, sodass auch noch der nächste Nawi-Kurs dieses Handbuch nutzen kann. Dieses Projekt, sowie der kommende Austausch mit den anderen Schulen, wird unterstützt und finanziert von der EU.

Jetzt benötigt unsere Gruppe noch ein passendes Logo für unser Projekt.

Nun bist du an der Reihe! 

Gestalte dein persönliches Logo zum Thema Wasser!

Wenn dein Logo eines der besten zehn Logos unserer Schule ist, wirst du natürlich auch einen Preis in Form eines Gutscheines erhalten. Es stehen verschiedene Gutscheine zur Auswahl.

Das Logo (max. A3) kann mit der Hand oder auch am Computer entworfen werden. Du kannst dich gerne auch von einer Kunstlehrerin beraten lassen. Bitte übergib dein Logo deiner Klassenlehrerin/deinem Klassenlehrer bis zum 15.3.2018. Diese/r wird deinen Entwurf an Frau Barth, unsere Projektleiterin, weitergeben.

Eine Jury, bestehend aus Schülern und Lehrern, wird dann die Entscheidung über die besten zehn Entwürfe fällen.

Wir freuen uns auf deinen Entwurf!

Viel Glück!!!

 

Weiltalschule nimmt am Erasmus+ -Projekt "Leben am, im und mit dem Wasser" teil

Am Erasmus+ -Projekt „Leben am, im und mit dem Wasser" nehmen Partnerschulen aus drei Ländern teil: Italien (IPS F.S. CABRINI), Slowakei (Gymnazium Ludovita Stura in Zvolen),  und Deutschland (Weiltalschule Weilmünster). Die Weiltalschule Weilmünster übernimmt die Aufgaben der Projektkoordination. Die Projektgruppe der Weiltalschule Weilmünster möchte im Rahmen dieses Projektes ein Konzept für den naturwissenschaftlichen Wahlpflichtunterricht in Form eines Handbuchs erstellen. Die slowakische und die italienische Schule möchten die Deutschkenntnisse ihrer Schülerinnen und Schüler verbessern. Durch die  Durchführung des Projekts sollen die italienischen Schülerinnen und Schüler mehr Selbstbewusstsein als benachteilgte Menschen in einer strukturschwachen Region erhalten, indem sie ihre sozialen, kulturellen und naturwissenschaftliche Kompetenzen stärken.  Dadurch erhöhen sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ebenso durch die Erlangung entsprechender Zertifikate wie z.B. dem Europass Mobilität. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten, Europa als großen Arbeitsmarkt durch die transnationale Zusammenarbeit kennen zu lernen und bestehende Vorbehalte oder Hürden zu überwinden. Allen drei Partnerschulen ist die Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen als Aspekt von Schulentwicklung ein gemeinsames Anliegen.

Insgesamt sind direkt am Projekt 56 Personen, davon 9 Lehrerinnen und Lehrer beteiligt. Indirekt werden durch die Treffen in den einzelnen Ländern und durch die Verbreitungsaktivitäten ca. 2400 Personen mit einbezogen sein.

Ein erstes Treffen der Lehrkräfte aller Partnerschulen zur Projektorganisation und Durchführung findet zu Beginn der Projektlaufzeit statt. Am Ende der Projektlaufzeit findet ein weiteres Treffen der Lehrkräfte zur Gesamtevaluation und zur Formulierung des Abschlussberichtes statt.

Die Teilprojekte werden sich mit folgenden Themen im Kontext des Lebens mit Wasser beschäftigen:

  • biologische, chemische und physikalische Gewässeruntersuchungen
  • Grundwasser und Süsswasserquellen- Ressourcen für das Leben
  • Leben am und im Wasser - Einfluss des Menschen

Im Projektverlauf sollen sich die Projektbeteiligten der Bedeutung des Gewässer- und Naturschutzes im jeweiligen heimischen Raum bewusst werden. Dabei sollen insbesondere Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Regionen in themenbezogener Projektarbeit herausgearbeitet werden. Durch informelles Lernen an außerschulischen Lernorten werden Kompetenzen im Hinblick auf lebenslanges Lernen erworben und vertieft. Anhand von Analysen unterschiedlicher Ergebnisse  sollen die Schülerinnen und Schüler die europäische/internationale Dimension der Thematik erkennen. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens im länderübergreifenden Kontext kennen und erhöhen damit ihre Kompetenzen im Hinblick auf die sich stetig verändernde Arbeitswelt. Sie üben sich bei den drei länderübergreifenden Treffen für Lern- und Unterrichtsaktivitäten in der Entwicklung von naturwissenschaftlichen Versuchen mit ihren europäischen Partnern. Es werden gemeinsame Wasseruntersuchungen, Exkursionen zu außerschulischen Lernorten im Zusammenhang mit dem jeweiligen Teilprojekt (Süßwasserquellen, Meerwasser, Flussexkursion, Wiederansiedlungsprojekte z. B. Lachs in der Lahn, etc.) und länderübergreifende Gruppenarbeitsphasen  durchgeführt. Durch Diskussionsrunden hinterfragen sie unterschiedliche Ansätze und können sie bewerten. Sie üben sich im Debattieren und Argumentieren mit internationalen Partnern und verbessern dabei ihre Sprach- und Fremdsprachenkompetenzen. Während der Treffen lernen die Projektbeteiligten außerdem die kulturelle Vielfalt der Gastgeberländer kennen und schätzen.

Während der gesamten Projektlaufzeit verständigen sich alle Projektpartner regelmäßig über die Entwicklung der Projektvorhaben durch eine Internetpräsenz (Projekt- Wiki). Alle Projektteilnehmer halten regelmäßig Kontakt per E-Mail und über eTwinning bzw. TwinSpace. Die Schülerinnen und Schüler erweitern und vertiefen ihre Kompetenzen im Projektverlauf bezüglich Informationsbeschaffung, mediengerechtem Zusammenfassen von Ergebnissen und digitaler Bearbeitung von Versuchsergebnissen durch die Projektarbeit an den Teilprojekten und der Fertigstellung der Präsentationen, Projektmappen, Filmen etc. sowie durch Teilnahme an eTwinning bzw. TwinSpace.

Bilder:

   1. Schülerprojektgruppe Erasmus (Schüler aus G9 und G10) mit den Lehrkräften aus der Slowakei und Italien beim ersten
        länderübergreifenden Projekttreffen vom 6.11.17-10.11.17  

   2. Besprechung der Projektlehrkräfte in der Mediothek

   3.  Planung des Internetauftritts und der Zusammenarbeit über eTwinning, padlets, und Projekt-wiki

   4.  Niklas Nast und Phil Reuter beim Ermitteln des Gewässerprofils der Weil

   5.  Marlene Spiong, Daniel Lorenz, Marlon Stamm und Jonas Schliffer messen die Fließgeschwindigkeit der Weil

 

Links       

               https://padlet.com/profdeutschta/6duo4x7ew0lx

               https://padlet.com/antjebarth69/hy3g8qqtr1mz
           
           
https://youtu.be/OoP2zJb62Ds

               Arbeitsblätter, Versuche, Protokolle: https://padlet.com/witluth/pck4doucfztb

               Links zu Projektinformationen:
                                  
https://twinspace.etwinning.net/53003/home
                                   https://www.facebook.com/Erasmus-K2-LIAMW-1963188813945761/
                                           http://de.liamw.wikia.com/

Weiltalschüler erforschen im europäischen Projekt die Weil

Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaften-Erasmus stapfen  in Gummistiefeln durch die Weil in Weilmünster. In der Hand halten sie Seile, an denen Markierungen angebracht sind. Verwundert bleiben Fußgänger und Radfahrer stehen und lassen sich erklären, dass hier die Fließgeschwindigkeit und das Gewässerprofil der Weil ermittelt werden. Das Flüsschen Weil, das sich durch das Weiltal schlängelt, ist u.a. Gegenstand eines Erasmus + -Projekts, das die Weiltalschule Weilmünster als koordinierende Einrichtung bei der Nationalen Agentur des PAD (Pädagogischer Austauschdienst) beantragt und genehmigt bekommen hat. Die Projektkoordination für das Gesamtprojekt hat Frau Antje Barth von der Weiltalschule übernommen.  

Am Erasmus+ -Projekt „Leben am, im und mit dem Wasser" nehmen Partnerschulen aus drei Ländern teil: Italien (IPS F.S. CABRINI), Slowakei (Gymnazium Ludovita Stura in Zvolen),  und Deutschland (Weiltalschule Weilmünster). Die Projektgruppe der Weiltalschule Weilmünster möchte im Rahmen dieses Projektes ein Konzept für den naturwissenschaftlichen Wahlpflichtunterricht in Form eines Handbuchs erstellen. Die slowakische und die italienische Schule möchten die Deutschkenntnisse ihrer Schülerinnen und Schüler verbessern. Durch die Durchführung des Projekts sollen die italienischen Schülerinnen und Schüler mehr Selbstbewusstsein als benachteilgte Menschen in einer strukturschwachen Region erhalten, indem sie ihre sozialen, kulturellen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen stärken.  Dadurch erhöhen sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ebenso durch die Erlangung entsprechender Zertifikate wie z.B. dem Europass Mobilität. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten, Europa als großen Arbeitsmarkt durch die transnationale Zusammenarbeit kennen zu lernen und bestehende Vorbehalte oder Hürden zu überwinden. Allen drei Partnerschulen ist die Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen als Aspekt von Schulentwicklung ein gemeinsames Anliegen.

Im Verlauf des zweijährigen Projekts mit dem Titel „Leben am, im und mit dem Wasser“werden sich alle drei Schulen mit folgenden Themen im Kontext des Lebens mit Wasser beschäftigen:

  • biologische, chemische und physikalische Gewässeruntersuchungen
  • Grundwasser und Süsswasserquellen- Ressourcen für das Leben
  • Leben am und im Wasser - Einfluss des Menschen

Insgesamt werden drei Schüleraustauschfahrten stattfinden, im April 2018 treffen sich Schüler und Lehrkräfte in der Slowakei, im Oktober in Italien und im April 2019 in Weilmünster.

Das Projekt wird von der EU gefördert, so dass umfangreiche Gelder für das Projektmanagement und für die Projektdurchführung zur Verfügung stehen. Dieser finanzielle Zuschuss wird auch für die geplanten Treffen der Schüler und Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Damit werden vor allem Reise-und Aufenthaltskosten für die Austauschfahrten übernommen.

Ein erstes Treffen der Projektlehrkräfte aller Partnerschulen zur Projektorganisation und Management fand vom 6.11. bis zum 10.11. in der Weiltalschule Weilmünster statt. Dabei wurden organisatorische, methodische und finanzielle Eckpunkte diskutiert, Verantwortlichkeiten festgelegt und Vereinbarungen getroffen. Damit die Kommunikation und Kooperation zwischen den Schülern über die gesamte Projektlaufzeit gewährleistet ist, wurden auch Internetauftritte bzw. soziale Medien wie Facebook in die Planung mit einbezogen.

Ein besonderes Erlebnis für die Gäste war der Besuch in der Heimatstube in Weilmünster. Herr Czech erzählte pointiert aus der Vergangenheit Weilmünsters. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Weilmünster Herr Manfred Heep , empfing die Lehrkräfte und freute sich über dieses tolle Projekt in seiner Gemeinde. Er überreichte einen traditionellen Apfelweinkrug sowie ein Buch mit Geschichten über Weilmünster.

Die Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtkurse Naturwissenschaften in Weilmünster konnten die Projektlehrkräfte aus Italien und der Slowakei kennenlernen. Sie stellten erste Ergebnisse, aber auch Videos und Fotos ihrer Untersuchungen vor und unternahmen gemeinsam mit den Gästen eine Exkursion zur Weil. Hier erklärten sie ihre Messungen vor Ort, natürlich wurde auch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht. Mit Besorgnis wurde auch über die Verunreinigung der Weil durch einen Unfall auf einem landwirtschaftlichen Gehöft berichtet. Es trat Güllesubstrat in erheblicher Menge aus und gelangte über den Bleidenbach in die Weil.

Nach intensiven Arbeitstagen, in denen ein sicheres Fundament für die weitere Zusammenarbeit geschaffen werden konnte, zeigte die Evaluation des Treffens, dass die Gäste mit der Organisation, der Planung, dem Zeitmanagement, den Ergebnissen äußerst zufrieden waren.

Die Weichen für ein interessantes europäisches Projekt für die Schülerinnen und Schüler der drei Partnerschulen sind gestellt, der Projektzug hat seine Fahrt erfolgversprechend aufgenommen. Die Projektteilnehmer freuen sich auf Haltebahnhöfe, kalkulieren Zwischenhalte mit ein und sind gespannt auf die neu verlegten Gleise innerhalb Europas im Verlauf des Projekts.