35789 Weilmünster

Mühlweg 15

Weiltalschule belegt den 9.Platz bei „Jugend trainiert für Olympia“ beim Bundesentscheid in Berlin

Unvergessliche Tage erlebte die Schulmannschaft der Weiltalschule in Berlin vom 22.-26. September. Nachdem die Leichtathleten im vergangenen Juni bei den hessischen Wettkämpfen hessische Landessieger geworden waren, standen im September die Wettkämpfe auf Bundesebene an. Dies bedeutete für die erfolgreiche Mannschaft ein doppeltes Glück: nicht nur die Tatsache, Landesmeister zu sein und das Hessentrikot tragen zu dürfen erfüllte die jungen Sportler mit Stolz, sondern es beeindruckte sehr, an den Meisterschaften in Berlin unter professionellen Bedingungen teilnehmen zu können.

Die Wettkämpfe „Jugend trainiert für Olympia“ und die „Jugendparalympics“ wurden in diesem Jahr zum 50. Mal ausgetragen und so fanden die Weiltalschüler und ihre BetreuerInnen einen besonders feierlichen Rahmen vor. Während die Meisterschaften normalerweise in und an der Max Schmeling Halle stattfinden, war dieses Jahr der Austragungsort das Olympia Stadion. Am Montag, dem 23.9. fand die Eröffnungsfeier im Olympia Stadion im Beisein von Bundespräsident Steinmeier statt. Nach dem feierlichen Einzug der Mannschaften aller Sportarten gab es ein abwechslungsreiches Programm, das eingeleitet wurde mit der Begrüßungsrede des Bundespräsidenten. Es folgte ein Showprogramm mit Musik, Tanz und Breakdance und das Olympiafeuer wurde feierlich entzündet.

Nach der Eröffnungsfeier begann für die Weiltalschüler nahtlos der Wettkampf. Die riesigen Ausmaße des Stadions mit seinen großen Tribünen hinterließen großen Eindruck und gaben den Sportlern ein völlig neues Gefühl für Raum und Dimension. Auch die Tatsache, dass die Meisterschaften unter absolut professionellen Bedingungen stattfanden, beeindruckte sehr. So durften die TrainerInnen Daniela Schneider, Anna Weis und Jürgen Röglin ihre Schützlinge nicht aus nächster Nähe anfeuern und beraten, sondern sie waren auf die Trainerplätze verwiesen. Sicher war es nicht einfach für die Jugendlichen, sich psychisch in diese vollkommen anderen Wettkampfbedingungen einzufinden.

Umso erfreulicher waren die Erfolge der Weiltalschüler, deren Ziel es war, eine Platzierung im einstelligen Bereich anzustreben. Dieses Ziel wurde voll erreicht, denn die Weiltalschüler konnten den neunten Platz erringen und zeigten damit eine respektable Leistung. Auch wenn die Leichtathleten im Sprint hinter ihren eigenen Erwartungen blieben, so zeigten sie besonders im Kugelstoßen und Hochsprung beachtliche Erfolge. Alle Sportler haben die Erwartungen nach ihrem hessischen Erfolg bestätigt und Schüler und BetreuerInnen sind hochzufrieden mit dem Ergebnis.

Nach den erfolgreichen Wettkämpfen wartete noch ein zweitätiges Kulturprogramm auf die Sportler. Auf einer Rundfahrt durch Berlin bekamen sie einen kurzen Eindruck von den wesentlichen Sehenswürdigkeiten und am Dienstagabend besuchten sie eine Veranstaltung der Blueman Group. Auch blieb Zeit für einen selbständigen Bummel durch die Hauptstadt und am Mittwochabend, dem letzten Tag der Veranstaltung, fand in der Max Schmeling Halle die Abschlussfeier mit der Siegerehrung und einem wiederum abwechslungsreichen Showprogramm statt.

So waren diese Tage im September für die Leichtathletik Mannschaft der Weiltalschule erfolgreich, ereignisreich und sicherlich auch unvergesslich. Die gesamte Schulgemeinschaft mit Direktorin Anette Schmittel und dem gesamten Kollegium hatten aus der Ferne mitgezittert und gebangt und sind stolz auf den Erfolg ihrer Schulmannschaft.

Foto: Daniela Schneider, Philipp Schädel, Luc Legner, Jannik Kniesner, Kjell Stiesch, Jonah Wagner, Jürgen Röglin, Anna Weis, Max Rohde, Arne Betz, Max Velten, Nevio Kramer, Marlon Sachse, Marcel Weil, Saeed Alturchan

Weiltalschüler sind Landessieger und ziehen nach Berlin

Die Schulgemeinde der Weiltalschule verabschiedete in einer Feierstunde 12 erfolgreiche Sportler der Schule zu ihren bevorstehenden Wettkämpfen in Berlin. Die 12 Jugendlichen der Jahrgänge 8 bis 10 waren Mitte Juni hessische Landessieger bei den Leichtathletik Wettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia“ in Gelnhausen“ geworden. Vom 23. bis 25. September 2019 findet der Landesentscheid statt und die Weiltalschüler sind im Olympiastadion mit dabei.

Wie stolz die gesamte Weiltalschule auf die sportlichen Leistungen der jungen Leute ist, zeigte sich an der großen Anteilnahme der Schülerschaft und des Kollegiums bei der Verabschiedungsfeier. Schöne Musikbeiträge der Schulband unter Leitung von Tobias Schneider umrahmte die kleine Feierstunde. Direktorin Frau Anette Schmittel zeigte sich in ihrer Rede besonders stolz darüber, dass sich die Sportler der Weiltalschule gegen alle anderen hessischen Teilnehmer behaupten konnten – „und das, obwohl wir keine ausgewiesene Sportschule sind“ und sie wünschte der Mannschaft Glück, gutes Gelingen und starke Nerven für die Wettkämpfe in Berlin.

Sportliches Können, großes Engagement und die Bereitschaft zu zusätzlichem Training in der Freizeit sind die Fundamente für den großen Erfolg der Mannschaft und so gebührt den Jugendlichen zu Recht die Ehre, im Olympiastadion in Berlin aktiv sein zu dürfen. Trainiert und begleitet wird das Team von den sehr engagierten Kolleginnen Daniela Schneider und Anna Weis, sowie dem ehemaligen Weilmünsterer Sportlehrer Jürgen Röglin. Dem besonderen Einsatz des Lehrerteams ist der Erfolg der Mannschaft der Weiltalschule zu verdanken.

So wurden die Sportler und ihre Betreuer/innen mit vielen guten Wünschen, Applaus und Anfeuerungsrufen zu ihren Wettkämpfen in Berlin verabschiedet.

Fünftklässler herzlich willkommen heißen

Buntes Programm zur Einschulung an der Weiltalschule Weilmünster

Von Andreas E. Müller, Veröffentlichung am 13.8.2019 im Weilburger Tageblatt

„Auch wir sind aufgeregt und gespannt“, gestand Schulleiterin Anette Schmittel von der Weiltalschule den zahlreichen Schülern, die in die fünfte Klasse wechselten. „Bestimmt habt ihr erst einmal viele Fragen, wer wird mein Klassenlehrer, wie sieht der Klassenraum aus und welche Mitschüler habe ich?“, ergänzte der stellvertretende Schulleiter Ingo Nierfeld. „Wir alle freuen uns, dass ihr heute hier seid und wir wollen, dass unsere Kinder gerne zu uns in die Schule kommen“, so Schmittel weiter und zitierte den österreichischen Lehrer und Dichter Ernst Fesel: „Zuversicht macht das Anfangen leichter“. Damit dürfte schon einmal das erste Eis gebrochen gewesen sein. Sechstklässler hatten für die „Neuen“ ein tolles Programm vorbereitet. Da gab es zunächst die Begrüßung durch den Chor der Weiltalschule mit dem Titel „Girls like you“ von „Maroon 5“. Ihr folgte eine atemberaubende Akrobatik-Show der Klasse G6a. Auf der Bühne waren Turnmatten ausgelegt und dann wirbelten die Kinder nur so über die Bühne, machten Handstände, schlugen Rad, machten einen Salto und bauten Pyramiden aus Menschen. Drei junge Moderatoren, Finja Engel, Carla Schütz und Brian Kubutat führten gekonnt durch das Programm. Drei Kinder der Klasse F6b trugen das Gedicht „Wir“ von Irmela Bender vor, ihre Klassenkameraden untermalten den Vortrag gestisch. Musikalisch ging es weiter. Die Klasse F6a sang das Lied „Ich liebe diese Schule“, begleitet von Kerstin Ochs, Leiterin der Förderstufe an der Gitarre und einigen Schülern an E-Gitarre, Keyboards, Schlagzeug und gleich drei E-Bässen. Lustig aber auch lehrreich war der Sketch „Classroom-Scene“, den die Schüler der Klasse G6b auf Englisch spielten. Schulleiterin Schmittel erzählte die Geschichte von dem polnischen Mädchen Anna aus dem Buch „Ben liebt Anna“ von Peter Härtling. Anna ist anders als ihre deutschen Schulkameraden. Die Anderen finden Anna komisch und Ben sogar scheußlich. „Jeder von euch ist ein besonderer Mensch, der anders ist als die Anderen“, sagte Schmittel, und verriet, dass Ben und Anna in der Geschichte schließlich enge Freunde wurden. Aus den Anfangsbuchstaben des Schriftzuges Weiltalschule zählten die Kinder der Klasse F6c auf, worauf sich die neuen Fünftklässler an der Schule freuen dürfen und dann rockte die First-Class-Rock-AG Jahrgang sechs „Uriah Heeps“ Hit „Lady in Black“. Nach diesem offiziellen Teil wurden die Klassen von Kerstin Ochs und Katrin Salehin-Kreh, der Leiterin des Gymnasialzweiges, eingeteilt. Jede Klasse bekam ältere Schüler-Paten, welche die Neuen in den ersten beiden Wochen begleiten. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer wurden vorgestellt und dann das erste Klassenfoto gemacht. Danach durften die Kinder mit ihren Klassenlehrern und ihren Paten in die Schule gehen, um ihre Klassenräume kennenzulernen.

Für die Eltern gab es noch Informationen zum Verlauf der ersten Schultage und zur pädagogischen Mittagsbetreuung, außerdem stellten sich der Förderverein und der Schulelternbeirat vor. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen in der Schule.

AG Jugendgruppenleiter Schulung an der Weiltalschule

Die Schulsozialarbeit/Jugendpflege der Gemeinde Weilmünster führte erstmalig an der Weiltalschule eine Jugendgruppenleiter Schulung in AG-Form durch. Die AG fand in Zusammenarbeit mit der Weiltalschule Weilmünster und dem Familienzentrum Weilmünster statt und kann durchaus als Modelprojekt im Landkreis bezeichnet werden, da in der Regel diese Form der Schulung im außerschulischen Bereich stattfindet.

Die Referenten, Schulsozialarbeiter/Jugendpfleger Daniel Valley und  Andre Pauly, Leiter des Familienzentrums präsentierten der Gruppe die große Bandbreite der Themenbereiche rund um das Thema Jugendarbeit:

  • Aufgaben und Funktionen des Jugendleiters/der Jugendleiterin und Befähigung zur Leitung von Gruppen
  • Ziele, Methoden und Aufgaben der Jugendarbeit
  • Rechts- und Organisationsfragen der Jugendarbeit
  • psychologische und pädagogische Grundlagen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, z.B. Teambuilding, Erlebnispädagogik, Spielepädagogik bis hin zur Streitschlichtung

Gestartet wurde die AG zum zweiten Schulhalbjahr 2018/2019, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 konnten hieran teilnehmen. Donnerstagnachmittags trafen sich die angehenden Jugendgruppenleiter in der 8./9. Stunde um in den bundeseinheitlichen Ausbildungsinhalten geschult zu werden.   

Motiviert und voller Tatendrang und Wissendurst hat die Gruppe an der 40-stündigen AG (mit zusätzlichen Blocktagen) teilgenommen. Neben dem fachlichen Wissensinput kam der Spaß in der AG natürlich auch nicht zu kurz, für Freude sorgten besonders die gruppendynamischen Aktionen, bei denen neben allen pädagogischen Gesichtspunkten auch viele lustige Situationen für die Teilnehmer entstanden. So wurde beispielsweise eine modifizierte Version von „Mein rechter, rechter Platz ist frei“ zum legendären „Warm-up“ der Gruppe.

Zu den praktischen Erfahrungen der Schulung gehörten auch die Moderations- und Präsentationseinheiten, in denen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise als Spielleiter fungierten oder in Rollenspielen die Gruppenleiterrolle übernahmen. Zum Ende der Schulung präsentierten die Teilnehmer in Kleingruppen selbstgeplante und durchorganisierte Ferienfreizeiten, hier kamen tolle und erlebnisreiche Ideen zusammen.

Folgende 8 Schülerinnen und Schüler der Weiltalschule erhielten zum Abschluss ein Zertifikat, das u.a. zur Beantragung der Juleica (JugendleiterInnen-Card) berechtigt:

Anna Sophie Follmann, Luna Leonie Förger, Michelle Heinz, Eva Sophie Huth, Marius Jung, Lara Melina Roos, Amelie Fernandes und Lisa Schumacher

Die Kooperationspartner aus Schulsozialarbeit/Jugendpflege, Weiltalschule und Familienzentrum sind sich einig, dass auch im neuen Schuljahr die AG JugendgruppenleiterInnen Schulung, auch zur  Förderung und Stärkung von ehrenamtlichem Engagement in der lokalen Kinder- und Jugendarbeit, angeboten werden soll.

 

Ziele haben, neue Wege gehen, mutig sein und sich dabei selbst treu bleiben

Mit diesen guten Wünschen verabschiedete die Weiltalschule ihre Abgänger 2019.

Den feierliche Abschlussabend, an dem die Real- und Hauptschüler ihre Abschlusszeugnisse verliehen bekamen, eröffnete die Schulband unter der Leitung von Tobias Schneider mit dem Titel „Fire“ von Barns Courtney. In der anschließenden Begrüßung wünschten die Schulleiterin Anette Schmittel und der stellvertretende Schulleiter Ingo Nierfeld den Lehrern, Eltern, Freunden und den Schülern selbst und einen schönen Abend und stellten anschließend die beiden Moderatoren Jessica Ratz und Marten Paul, (Klasse G10b), vor, die ab dann gekonnt durch den Abend führten.

Anhand einer Anekdote aus einer Physikprüfung von Niels Bohr machte der Schulelternbeirat Herr Borth den Jugendlichen deutlich, dass Kreativität und die Unabhängigkeit des Verstandes heute wie damals wichtige Eigenschaften sind und gab ihnen mit auf den Weg, dass es sich lohnt, eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu vertreten.

Da der Vorstand des Fördervereins der Weiltalschule an diesem Abend verhindert war, kehrte Moderator Marten den üblichen Ablauf um: Statt der Grußworte zum Abschied, die der Förderverein üblicherweise hinterlässt, erinnerte der Schüler daran, dass der Förderverein unentbehrlich für die Weiltalschule ist. Er finanziert vieles, was die Schule besonders macht, so z.B. die bewegte Pause und verwaltet den Ganztag, das Kiosk und die Mensa. Von Seiten der Schülerschaft bedankte sich Marten für dieses Engagement und erntete damit Applaus.

Neben Eltern, Lehrern und Ehemaligen, die sich im Förderverein engagieren, hat die Schule aber auch viele Schüler, die mit ihrem Engagement den Schulalltag erleichtern oder die Schule nach außen hin vertreten. Diese Schüler wurden von den betreuenden Lehrkräften besonders geehrt und die Schulgemeinschaft bedankte sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit für ihren Einsatz in der Bücherausgabe (Nils Alker, Christopher Borth, Tom Luca Schuster, Robin Sorg), der Schülervertretung (Moritz Masuch, Nils Alker, Jan Engelmann, Max Schmidt, Nina Schiebel, Levin Endler, Luis Meurer) und der Leichtathletik-Mannschaft „Jugend trainiert für Olympia“, die zwei Mal den Regionalentscheid gewann (Jonah Fischer, Kerem Sahin, Maurice Deschoufour, Max Schmidt, Niklas Nast, Nico Weinbrenner, Nils Alker, Mohammadjan Hakimi, Jan Engelmann, Phil Reuther, Tom Riegel und Tom Luca Schuster). In diesem Rahmen erhielt der Schüler Max Schmidt den „Pierre-de-Coubertin-Schulsport-Preis“. Dieser Preis wird seit 2003 von der Landessportjugend und dem Landessportbund an Schüler verliehen, die im Bereich des Schulsports besondere Leistungen erbracht haben. Um dem Fairplay-Gedanken des Begründers der Modernen Olympischen Spiele Pierre de Coubertin gerecht zu werden, muss der Geehrte zudem soziales Engagement, Tätigkeiten im Verein und ein vorbildliches Verhalten nachweisen, was Max Schmidt gelingt. Er hat sich als Speerwerfer und Kugelstoßer in der Leichtathletik-Mannschaft der Weiltalschule verdient gemacht und übernimmt hier als erfahrener Vereinssportler außerdem bereits Trainerfunktionen. So hat er seinem Schulkollegen Mohammedjan Hakimi das Speerwerfen gelehrt. Zusätzlich engagiert sich Max in der Schülervertretung und der AG-Schulhofgestaltung. Für diesen außerordentlichen Einsatz wurde er, als zweiter Schüler der Weiltalschule überhaupt, mit dem seltenen Preis geehrt.

Auch bei Casey Hein, die durch ihre Zeichenkünste zu verschiedenen Anlässen die Schule und den Schulalltag verschönerte, und bei den Mitgliedern der Schulband Luisa Bokler und Jaqueline Baron, die diese jetzt verlassen, bedankte sich die Schulgemeinde. 

Mit dem Aufstellen eines Baugerüsts, das als Basis für den weiteren Lebensweg dient, verglichen Luis Meurer und Nina Schiebel als stellvertretender Schulsprecher ihre Zeit an der Weiltalschule. Sie bedankten sich bei den Lehrern und den Eltern, dass sie ihnen und ihre Mitschülern bei der individuellen Anfertigung des eigenen Gerüsts zur Seite standen, auch wenn man mal vom ursprünglichen Plan abweichen musste.

Mit „Shallow“ von Bradley Cooper und Lady Gaga läutete die Schulband anschließend stimmungsvoll die Pause ein.

In ihrer Ansprache zur Verabschiedung erzählte Schulleiterin Anette Schmittel frei nach James Thurber von einem Nachtschmetterling, der, anders als seine Artgenossen, sich nicht dem künstlichen Licht zuwandte, sondern nach den Sternen strebte. Da er dieses Ziel nie erreichen konnte, wurde er von seinen Artgenossen gehänselt, doch er blieb sich selbst und seinem Weg treu und auch wenn er das Ziel nie erreichte, lebte er doch ein glückliches langes Leben, während seine Artgenossen früh im künstlichen Licht der Laternen und Lampen verbrannten. Ein Ziel zu haben, sich und seinen Idealen treu zu bleiben, angesichts neuer Herausforderungen in der Welt, das wünschte Anette Schmittel sich für die Zukunft der Schüler/innen und Schüler und gab ihnen einen Satz von Florence Nightingale mit auf den Weg: „Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu bringen.“ Zum Abschluss ihrer Ansprache bedankte die Schulleiterin sich bei dem Förderverein und den Eltern und überreichte den Elternvertretern und Elternteilen, die sich besonders für die Schule und die Schulgemeinschaft engagiert haben, einen Blumengruß.

Nun folgte mit der Zeugnisausgabe und Verabschiedung der Höhepunkt des Abends. In Ihren Ansprachen wünschten die Klassenlehrer/innen Silvia Höppel (R10a), Tobias Schneider (R10b), Laura Löw (H9a), Canan Polat (H9b), Jana Schmid (H10), Heidrun Pasold (G10a) und Antje Barth (G10b) ihren Schülerinnen alles Gute für die Zukunft und erinnerten sie daran, dass sie stolz auf das Geleistete sein können. Die Klassensprecher der Abschlussklassen erwähnten die Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre und bedankten sich bei ihren Klassenlehrern und Fachlehrern für die schöne gemeinsame Zeit und die nötige Geduld. Als Klassenbeste wurden Jan Hollerbach (H9a), Marvin Sauerborn (ebenfalls H9a), Lorin Botztogan (H9b), Dilara Adigüzel (H10), Alisa Zinkat (R10a), Phuong Tu (Julia) Mai (R10b), Max Schmidt (G10a) und Jessica Ratz (G10b) geehrt.

Den Abend beendeten die Abgänger gemeinsam mit einem im bilingualen Musikunterricht unter der Leitung von Patrik Schneider geschriebenen Lied. Sie „verlassen das Gehege und gehen jetzt ganz neue Wege“. Dabei wünscht ihnen die gesamte Schulgemeinde gutes Gelingen.