Streitschlichtung

Streitschlichtung

1. Schülerinnen und Schüler der Weiltalschule helfen Mitschülern beim Bewältigen von Konflikten

Eine engagierte Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Weiltalschule im Alter von 11 bis 15 Jahren setzt sich an der Weiltalschule regelmäßig ehrenamtlich dafür ein, Mitschülerinnen und -schülern beim Bewältigen ihrer Konflikte zu helfen. Die Gruppe wird von Frau Ochs und dem Schulsozialarbeiter Herrn Valley der Weiltalschule bei ihrer Arbeit begleitet.

Jeden Tag sind zwei Mitglieder der Gruppe in der ersten großen Pause im Streitschlichter-raum erreichbar. Auf verschiedenen Wegen können sich Schülerinnen und Schüler an die Streitschlichter wenden:

  • Zum einen kann man einen der Terminwunschzettel ausfüllen, die in allen Klassenräumen ausliegen und diesen in den Streitschlichterbriefkasten am Eingang zum Verwaltungsbereich einwerfen.
  • Man kann aber auch ohne Anmeldung zu den öffentlich bekannt gegebenen Dienstzeiten die Streitschlichter aufsuchen.


2. Ausbildung zum Streitschlichter / zur Streitschlichterin

Bevor die Streitschlichter ihren Dienst ausüben dürfen, absolvieren sie eine Ausbildung, die ein Schulhalbjahr lang dauert. Diese Ausbildung richtet sich in der Regel an Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse.

Dort lernen diese

  • die besondere Rolle eines Mediators,
  • die Regeln und Ziele einer Streitschlichtung,
  • die sechs Phasen / Stufen der Mediation
  • wichtige und hilfreiche Gesprächs- und Fragetechniken kennen.

In zahlreichen Mediations-Rollenspielen üben die Schülerinnen und Schüler diese Gesprächstechniken, Gesprächsabläufe und das Einnehmen der Rolle eines Mediators ein.

Die ausgebildeten Streitschlichter werden teilweise in die Ausbildung der neuen Streit-schlichter und deren Prüfung mit einbezogen.

Nach dem erfolgreichen Ablegen einer Prüfung erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und damit offiziell die Zulassung, als Streitschlichter an der Weiltalschule wirken zu dürfen.

Einige Schüler wurden bereits während ihrer Grundschulzeit zu Streitschlichtern ausgebildet.

3. Weiterbildung und Aktionstage der Streitschlichter der Weiltalschule
  • 14-tägig trifft sich die Streitschlichtergruppe montags in der ersten großen Pause zu einem kurzen Erfahrungsaustausch im Streitschlichterraum.
  • Zweimal pro Halbjahr findet ein gemeinsames längeres Treffen der Streitschlichter statt.
  • So fuhren diese z. B. schon gemeinsam zur Kletterhalle Click and Climb nach Mainz, zur Eisdisco nach Diez und zum Bowlen nach Limburg. Anschließend bereiteten sie in der Schule miteinander ein Mittagessen zu.
  • Einmal im Jahr findet ein Trainingsnachmittag statt, an dem die Streitschlichtergruppe durch Rollenspiele und Training zum Thema Körpersprache und nonverbale Kommunikation ihr Wissen auffrischt und vertieft. Mehrere Male fand das Treffen im Sitzungssaal des Weilmünsterer Rathauses statt, wobei die Streitschlichter mit dem Weilmünsterer Bürgermeister zusammentrafen
4. Gewinn für das Schulklima und die Entwicklung persönlicher Kompetenzen
Insgesamt gesehen wird das Streitschlichtungsangebot von zahlreichen Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen angenommen. Diese akzeptieren die Rolle der Mediatoren und halten sich weitgehend an die Gesprächsregeln. Lehrerinnen und Lehrer melden zurück, dass sie in ihrer Arbeit durch die Mediatoren unterstützt und entlastet werden. Sie beurteilen, dass Kinder in der Bewältigung von Konflikten durch die Teilnahme an Streitschlichtergesprächen selbstständiger werden.
Die Streitschlichter gewinnen durch ihren Dienst wichtige Selbstkompetenzen wie selbstbewussteres Auftreten, die Fähigkeit sich zu artikulieren, Leitungskompetenz sowie die Fähigkeit soziale Prozesse zu analysieren.

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