Medizinische Maske oder FFP2-Maske wieder verpflichtend

Medizinische Maske oder FFP2-Maske wieder verpflichtend

Die aktuelle gesundheitsfachliche Anordnung des Landkreises Limburg-Weilburg macht ab Montag, dem 29.3.2021, in den Schulen des Landkreises Limburg-Weilburg das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske wieder verpflichtend.

Staatliches Schulamt
für den Lahn-Dill-Kreis
und den Landkreis Limburg-Weilburg
Frankfurter Straße 20-22
35781 Weilburg

26. März 2021

Weiteres Vorgehen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 im Landkreis Limburg Weilburg - aktuelle Maßnahmen in den Schulen ab 29.03.2021

Guten Tag,

mit Besorgnis betrachten wir die weiter steigenden Inzidenzen und die zunehmende Zahl an betroffenen Schulen. Die Infektionsketten laufen nach wie vor sehr rasch und der Anteil der britischen Mutation bei den positiven Abstrichen liegt inzwischen bei ca. 70%. Benachbarte Landkreise haben bereits die Präsenzpflicht in den Schulen aufgehoben.

Wie im Schreiben vom 11. März angekündigt, halten wir es für notwendig, auf diese Situation zu reagieren und die gesundheitsfachliche Anordnung neu zu fassen. Ab dem29. März 2021 gelten für die Schulen im Landkreis Limburg-Weilburg wieder folgende Regelungen: 

  1. In allen Schulen ab Jahrgangsstufe 1 gilt sowohl während des Unterrichts als auch in den Pausen sowie vor und nach dem Unterricht die Pflicht, einen medizinischer Mund-Nasenschutz zu tragen, also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2. Für ausreichend Maskenpausen, in denen auch Nahrungsmittel zu sich genommen werden können, ist zu sorgen. Dabei sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.
  2. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, die im Wechselmodell in Präsenz beschult werden, gilt, dass diese festen Lerngruppen in allen Bereichen einzuhalten sind.
  3. Für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ist seitens des Hessischen Kultusministeriums festgelegt, dass diese grundsätzlich im Rahmen von Präsenzunterricht beschult werden sollen, dieser aber phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden könne, wenn ein vergleichbarer Lernerfolg sichergestellt werde. Seitens der Schulen ist sicherzustellen, dass für den Präsenzunterricht die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern durchgängig garantiert wird. Alternativ sind die Lerngruppen nach dem Wechselmodell zu unterrichten oder ggf. zu teilen und in benachbarten Räumen unterzubringen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler der Stufe Q2, die in den Fällen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, auf dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes hin möglichst im Wechselmodell zu unterrichten sind.
  4. Die Sporthallen sind grundsätzlich geschlossen. Eine Ausnahme gilt für prüfungsrelevante Sportkurse der Jahrgangsstufen Q3/Q4, die jedoch ausschließlich kontaktarm stattfinden dürfen.
  5. Sämtliche Schulveranstaltungen außerhalb der verpflichtenden Präsenzangebote sind in Präsenzform untersagt (z.B. Tage der offenen Tür, Schnuppertage, Elterninformationsabende, Aufnahme- und Übergangsgespräche, Basare, Zirkusprojekte, …).
  6. Konferenzen jeglicher Art sind in digitaler Form durchzuführen.

Wir werden Sie weiterhin umfänglich im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen und hoffen durch diese Maßnahmen, den Schulbetrieb so lange wie möglich aufrecht erhalten zu können. 

Freundliche Grüße
Im Auftrag 

K. Eckenberg Stv. Amtsärztin
Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen


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