Weiltalschüler erforschen im europäischen Projekt die Weil

Weiltalschüler erforschen im europäischen Projekt die Weil

Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaften-Erasmus stapfen in Gummistiefeln durch die Weil in Weilmünster. In der Hand halten sie Seile, an denen Markierungen angebracht sind. Verwundert bleiben Fußgänger und Radfahrer stehen und lassen sich erklären, dass hier die Fließgeschwindigkeit und das Gewässerprofil der Weil ermittelt werden. Das Flüsschen Weil, das sich durch das Weiltal schlängelt, ist u.a. Gegenstand eines Erasmus + -Projekts, das die Weiltalschule Weilmünster als koordinierende Einrichtung bei der Nationalen Agentur des PAD (Pädagogischer Austauschdienst) beantragt und genehmigt bekommen hat. Die Projektkoordination für das Gesamtprojekt hat Frau Antje Barth von der Weiltalschule übernommen.

Am Erasmus+ -Projekt „Leben am, im und mit dem Wasser" nehmen Partnerschulen aus drei Ländern teil: Italien (IPS F.S. CABRINI), Slowakei (Gymnazium Ludovita Stura in Zvolen), und Deutschland (Weiltalschule Weilmünster). Die Projektgruppe der Weiltalschule Weilmünster möchte im Rahmen dieses Projektes ein Konzept für den naturwissenschaftlichen Wahlpflichtunterricht in Form eines Handbuchs erstellen. Die slowakische und die italienische Schule möchten die Deutschkenntnisse ihrer Schülerinnen und Schüler verbessern. Durch die Durchführung des Projekts sollen die italienischen Schülerinnen und Schüler mehr Selbstbewusstsein als benachteilgte Menschen in einer strukturschwachen Region erhalten, indem sie ihre sozialen, kulturellen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen stärken. Dadurch erhöhen sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ebenso durch die Erlangung entsprechender Zertifikate wie z.B. dem Europass Mobilität. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten, Europa als großen Arbeitsmarkt durch die transnationale Zusammenarbeit kennen zu lernen und bestehende Vorbehalte oder Hürden zu überwinden. Allen drei Partnerschulen ist die Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen als Aspekt von Schulentwicklung ein gemeinsames Anliegen.

Im Verlauf des zweijährigen Projekts mit dem Titel „Leben am, im und mit dem Wasser“werden sich alle drei Schulen mit folgenden Themen im Kontext des Lebens mit Wasser beschäftigen:

biologische, chemische und physikalische Gewässeruntersuchungen
Grundwasser und Süsswasserquellen- Ressourcen für das Leben
Leben am und im Wasser - Einfluss des Menschen
Insgesamt werden drei Schüleraustauschfahrten stattfinden, im April 2018 treffen sich Schüler und Lehrkräfte in der Slowakei, im Oktober in Italien und im April 2019 in Weilmünster.

Das Projekt wird von der EU gefördert, so dass umfangreiche Gelder für das Projektmanagement und für die Projektdurchführung zur Verfügung stehen. Dieser finanzielle Zuschuss wird auch für die geplanten Treffen der Schüler und Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Damit werden vor allem Reise-und Aufenthaltskosten für die Austauschfahrten übernommen.

Ein erstes Treffen der Projektlehrkräfte aller Partnerschulen zur Projektorganisation und Management fand vom 6.11. bis zum 10.11. in der Weiltalschule Weilmünster statt. Dabei wurden organisatorische, methodische und finanzielle Eckpunkte diskutiert, Verantwortlichkeiten festgelegt und Vereinbarungen getroffen. Damit die Kommunikation und Kooperation zwischen den Schülern über die gesamte Projektlaufzeit gewährleistet ist, wurden auch Internetauftritte bzw. soziale Medien wie Facebook in die Planung mit einbezogen.

Ein besonderes Erlebnis für die Gäste war der Besuch in der Heimatstube in Weilmünster. Herr Czech erzählte pointiert aus der Vergangenheit Weilmünsters. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Weilmünster Herr Manfred Heep , empfing die Lehrkräfte und freute sich über dieses tolle Projekt in seiner Gemeinde. Er überreichte einen traditionellen Apfelweinkrug sowie ein Buch mit Geschichten über Weilmünster.

Die Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtkurse Naturwissenschaften in Weilmünster konnten die Projektlehrkräfte aus Italien und der Slowakei kennenlernen. Sie stellten erste Ergebnisse, aber auch Videos und Fotos ihrer Untersuchungen vor und unternahmen gemeinsam mit den Gästen eine Exkursion zur Weil. Hier erklärten sie ihre Messungen vor Ort, natürlich wurde auch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht. Mit Besorgnis wurde auch über die Verunreinigung der Weil durch einen Unfall auf einem landwirtschaftlichen Gehöft berichtet. Es trat Güllesubstrat in erheblicher Menge aus und gelangte über den Bleidenbach in die Weil.

Nach intensiven Arbeitstagen, in denen ein sicheres Fundament für die weitere Zusammenarbeit geschaffen werden konnte, zeigte die Evaluation des Treffens, dass die Gäste mit der Organisation, der Planung, dem Zeitmanagement, den Ergebnissen äußerst zufrieden waren.

Die Weichen für ein interessantes europäisches Projekt für die Schülerinnen und Schüler der drei Partnerschulen sind gestellt, der Projektzug hat seine Fahrt erfolgversprechend aufgenommen. Die Projektteilnehmer freuen sich auf Haltebahnhöfe, kalkulieren Zwischenhalte mit ein und sind gespannt auf die neu verlegten Gleise innerhalb Europas im Verlauf des Projekts.
Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaften-Erasmus stapfen in Gummistiefeln durch die Weil in Weilmünster. In der Hand halten sie Seile, an denen Markierungen angebracht sind. Verwundert bleiben Fußgänger und Radfahrer stehen und lassen sich erklären, dass hier die Fließgeschwindigkeit und das Gewässerprofil der Weil ermittelt werden. Das Flüsschen Weil, das sich durch das Weiltal schlängelt, ist u.a. Gegenstand eines Erasmus + -Projekts, das die Weiltalschule Weilmünster als koordinierende Einrichtung bei der Nationalen Agentur des PAD (Pädagogischer Austauschdienst) beantragt und genehmigt bekommen hat. Die Projektkoordination für das Gesamtprojekt hat Frau Antje Barth von der Weiltalschule übernommen.

Am Erasmus+ -Projekt „Leben am, im und mit dem Wasser" nehmen Partnerschulen aus drei Ländern teil: Italien (IPS F.S. CABRINI), Slowakei (Gymnazium Ludovita Stura in Zvolen), und Deutschland (Weiltalschule Weilmünster). Die Projektgruppe der Weiltalschule Weilmünster möchte im Rahmen dieses Projektes ein Konzept für den naturwissenschaftlichen Wahlpflichtunterricht in Form eines Handbuchs erstellen. Die slowakische und die italienische Schule möchten die Deutschkenntnisse ihrer Schülerinnen und Schüler verbessern. Durch die Durchführung des Projekts sollen die italienischen Schülerinnen und Schüler mehr Selbstbewusstsein als benachteilgte Menschen in einer strukturschwachen Region erhalten, indem sie ihre sozialen, kulturellen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen stärken. Dadurch erhöhen sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ebenso durch die Erlangung entsprechender Zertifikate wie z.B. dem Europass Mobilität. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten, Europa als großen Arbeitsmarkt durch die transnationale Zusammenarbeit kennen zu lernen und bestehende Vorbehalte oder Hürden zu überwinden. Allen drei Partnerschulen ist die Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen als Aspekt von Schulentwicklung ein gemeinsames Anliegen.

Im Verlauf des zweijährigen Projekts mit dem Titel „Leben am, im und mit dem Wasser“werden sich alle drei Schulen mit folgenden Themen im Kontext des Lebens mit Wasser beschäftigen:

biologische, chemische und physikalische Gewässeruntersuchungen
Grundwasser und Süsswasserquellen- Ressourcen für das Leben
Leben am und im Wasser - Einfluss des Menschen
Insgesamt werden drei Schüleraustauschfahrten stattfinden, im April 2018 treffen sich Schüler und Lehrkräfte in der Slowakei, im Oktober in Italien und im April 2019 in Weilmünster.

Das Projekt wird von der EU gefördert, so dass umfangreiche Gelder für das Projektmanagement und für die Projektdurchführung zur Verfügung stehen. Dieser finanzielle Zuschuss wird auch für die geplanten Treffen der Schüler und Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Damit werden vor allem Reise-und Aufenthaltskosten für die Austauschfahrten übernommen.

Ein erstes Treffen der Projektlehrkräfte aller Partnerschulen zur Projektorganisation und Management fand vom 6.11. bis zum 10.11. in der Weiltalschule Weilmünster statt. Dabei wurden organisatorische, methodische und finanzielle Eckpunkte diskutiert, Verantwortlichkeiten festgelegt und Vereinbarungen getroffen. Damit die Kommunikation und Kooperation zwischen den Schülern über die gesamte Projektlaufzeit gewährleistet ist, wurden auch Internetauftritte bzw. soziale Medien wie Facebook in die Planung mit einbezogen.

Ein besonderes Erlebnis für die Gäste war der Besuch in der Heimatstube in Weilmünster. Herr Czech erzählte pointiert aus der Vergangenheit Weilmünsters. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Weilmünster Herr Manfred Heep , empfing die Lehrkräfte und freute sich über dieses tolle Projekt in seiner Gemeinde. Er überreichte einen traditionellen Apfelweinkrug sowie ein Buch mit Geschichten über Weilmünster.

Die Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtkurse Naturwissenschaften in Weilmünster konnten die Projektlehrkräfte aus Italien und der Slowakei kennenlernen. Sie stellten erste Ergebnisse, aber auch Videos und Fotos ihrer Untersuchungen vor und unternahmen gemeinsam mit den Gästen eine Exkursion zur Weil. Hier erklärten sie ihre Messungen vor Ort, natürlich wurde auch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht. Mit Besorgnis wurde auch über die Verunreinigung der Weil durch einen Unfall auf einem landwirtschaftlichen Gehöft berichtet. Es trat Güllesubstrat in erheblicher Menge aus und gelangte über den Bleidenbach in die Weil.

Nach intensiven Arbeitstagen, in denen ein sicheres Fundament für die weitere Zusammenarbeit geschaffen werden konnte, zeigte die Evaluation des Treffens, dass die Gäste mit der Organisation, der Planung, dem Zeitmanagement, den Ergebnissen äußerst zufrieden waren.

Die Weichen für ein interessantes europäisches Projekt für die Schülerinnen und Schüler der drei Partnerschulen sind gestellt, der Projektzug hat seine Fahrt erfolgversprechend aufgenommen. Die Projektteilnehmer freuen sich auf Haltebahnhöfe, kalkulieren Zwischenhalte mit ein und sind gespannt auf die neu verlegten Gleise innerhalb Europas im Verlauf des Projekts.

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