35789 Weilmünster

Mühlweg 15

Berufsorientierung

Berufsorientierung an unserer Schule

Unsere Schule beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Berufsorientierung und hat großes Interesse daran, ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Berufswahl bis hin zur Lebensplanung zu begleiten. Dabei ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich über die vielfältigen Angebote innerhalb und auch außerhalb der Schule informieren. Je mehr Informationsquellen sie ausschöpfen, umso besser können sie sich auf das Berufsleben vorbereiten. Durch die enge Zusammenarbeit unsere Schule mit der Agentur für Arbeit und den Betrieben der Region werden die Schülerinnen und Schüler bereits ab der 7. Klasse an die Anforderungen des späteren Berufslebens herangeführt.

Im Arbeitslehreunterricht werden sie dazu angeregt, sich frühzeitig mit dem Thema Berufswahl auseinanderzusetzen. Dazu wird der Berufswahlpass eingeführt und kontinuierlich bearbeitet. Der Ordner regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, den Prozess der Berufsorientierung eigenverantwortlich zu gestalten und zu dokumentieren. Zur optimalen Ergänzung des Berufswahlpasses findet ein Kompetenzfeststellungsverfahren statt, indem die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Stärken und Schwächen, ihre Talente und Kompetenzen kennen lernen. Anschließend treffen sie mit ihrer Lehrkraft Zielvereinbarungen, an denen sie gemeinsam arbeiten.

Während ihrer Schullaufbahn absolvieren die Schülerinnen und Schüler mindestens ein Betriebspraktikum, welches zur Entwicklung des Verständnisses der Arbeits- und Wirtschaftswelt beiträgt, die Jugendlichen in ihrer Berufswahl unterstützt und ihnen den Übergang in das Berufs- und Arbeitsleben erleichtern soll. Das Betriebspraktikum wird im Arbeitslehreunterricht intensiv vor- und nachbereitet. Dazu erstellen die Schülerinnen und Schüler eine Informationsmappe und stellen diese im Unterricht vor. Zudem öffnen die Betriebe jedes Jahr für ein Schnupperpraktikum, im Rahmen des Girls’- und Boys’ Day, alle Bereiche für Mädchen und Jungen, in denen sie bislang unterpräsentiert sind.

Durch den kontinuierlichen Praxistag, an dem die Schülerinnen und Schüler
der 9. Hauptschulklasse jede Woche einen Arbeitstag lang in einen Betrieb gehen, hat sich die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die nach Ende der Schulzeit in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis gehen, erhöht. Der langfristige Kontakt zwischen der Schule, den Schülerinnen und Schülern und den Betrieben bewirkt ein verbessertes Ausbildungsplatzangebot und eine Stärkung der Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler bekommen sogar oft durch den Praxistag schon während des Schuljahres ein Ausbildungsplatz zugesichert oder durch die Weiterempfehlung des Betriebs eine Lehrstelle angeboten.  Sie werden während der gesamten
Praktikumszeit von der Schulleitung, dem betreuenden Lehrer und dem
Praktikumsbetreuer intensiv betreut und beraten.

Einmal im Jahr findet in unserer Schule die Berufsorientierungswoche statt, in der sich die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Berufsleben verschaffen können. In dieser Woche stehen der Besuch im BiZ, die Betriebserkundungen und das Bewerbungstraining durch externe Kooperationspartner im Vordergrund.

Durch die Teilnahme an dem Projekt MiNT und den damit verbundenen Kooperationsvereinbarungen mit den Betrieben aus dem Umkreis, ermöglicht die Weiltalschule ihren Schülerinnen und Schülern mit Hilfe des Projektes Einblicke in MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu gewähren und sie dadurch für eine Ausbildung in einem MINT-Beruf zu interessieren.

Des Weiteren gehört der Besuch mehrerer Berufsbildungsmessen, in der sich regionale und überregionale Unternehmen jugendgerecht und praxisnah präsentieren, zu unserem Programm.

Der praktische Wahlpflichtunterricht, in den sich die Schülerinnen und Schüler einwählen können, ist der ergänzende Teil des Arbeitslehreunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler können in den vier Schwerpunkten Informatik, Kochen, Werken und Biologie arbeitsrelevante Basiskompetenzen erwerben, indem sie durch berufsnahes Arbeiten eigene Fähigkeiten und Interessen verstärkt wahrnehmen und erproben können.   

Verantwortlich für die Berufsorientierung an unserer Schule sind die Koordinatorin der Berufsorientierung (OloV-Beauftragte) Frau Polat, der Haupt- und Realschulzweigleiter Herr Nierfeld uund die Gymnasialzweigleiterin Frau Schmittel.

Berufsorientierungsbeauftrage Canan Polat