35789 Weilmünster

Mühlweg 15

Hinweis
  • IMAGESIZER_ERR_ACCESS
  • Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/cache/b/9b61a6c1f3a98729514662e83ddf3afe.jpg'

Austauschprogramme

Russische Gäste an der Weiltalschule

Seit mehreren Jahren führt die Weiltalschule Austauschmassnahmen, die vom Goethe-Institut organisiert werden, mit Schulen in Russland und Kasachstan durch. In diesem Jahr kommen 12 Schülerinnen und Schüler mit Ihrer Lehrerin Frau Markova vom Gymnasium Nr.1 in Kusnezk in das schöne Weiltal. Kusnezk bedeutet Schmiede und schon gleich wird deutlich, womit die Provinzstadt mit 90000 Einwohnern bekannt wurde.

Die Gäste werden herzlich empfangen. Viele haben im Vorfeld bereits mithilfe neuer technischer Medien ihre Gastgeber kennengelernt und sich ausgetauscht. Bereits am Bahnhof haben nahezu alle Gäste automatisch ihre Gastgeber gefunden.

Nach einer Begrüßung in der Weiltalschule durch die Schulleiterin, Frau Schmittel, werden die Gäste vom Bürgermeister des Marktfleckens Weilmünster, Herrn Heep, empfangen, der den Gästen die Gemeinde Weilmünster vorstellt und die Aufgaben eines Bürgermeisters erläutert. Um die Gemeinde noch besser kennen zu lernen, schließt sich eine äußerst informative Führung durch die Kerngemeinde und die Heimatstube mit Herrn Czech an. Am Abend treffen sich alle am Austausch beteiligten Familien und die Gäste bei einem Kennenlernabend. Die Gäste, aber auch die Austauschgruppe der Weiltalschule stellt sich jeweils mit einem kleinen Programm vor, so dass viele neue Kontakte geknüpft werden.

In den nachfolgenden Tagen vertiefen die Jugendlichen ihre neuen Bekanntschaften und durch intensive Gespräche, Treffen, Fahrten und Spiele ergeben sich neue Freundschaften. Auf Fahrten nach Wetzlar (u.a. mit dem Besuch des Viseums), nach Mainz (u.a. mit dem Besuch des SWR) und in das Haus der Geschichte in Bonn sowie vielen weiteren gemeinsamen Aktivitäten lernen die Gäste aus Kusnezk Weilmünster und seine Umgebung schätzen. Bereits nach wenigen Tagen haben sich die Gäste so gut integriert, dass alle Teilnehmer sie gar nicht mehr abreisen lassen möchten. Die herzliche und offene Athmosphäre und die kommunikativen Teilnehmer wird allseits gelobt.

Auch wenn die Landschaft rund um Kusnezk sehr viel Wald aufweist, so sind die russischen Gäste fasziniert von der Landschaft und den Wäldern, die sie intensiv bei einer Wanderung über die alte Römerstraße nach Laubuseschbach mit anschließendem Besuch der Kelterei Heil erleben dürfen. In der Kelterei erhalten sie Informationen zur Saftgewinnung, ihnen wird aber auch die vollautomatische Abfüllanlage erläutert. Bei einer Brezel und einer Apfelschorle können sie typische Produkte unserer Gemeinde kosten und viele Gäste verlassen die Kelterei mit einer „Krone“ der Kelterei.

Viel haben die Schülerinnen und Schüler beider Austauschgruppen in dieser sehr intensiven Zeit miteinander unternommen, sich in der Freizeit getroffen, geredet und gefeiert. Die russischen Gäste haben damit die Welt eines deutschen Schülers erfahren dürfen und die deutschen Schüler bereits viel von der russischen Schule gehört. Vieles wird verglichen und wird unter verschiedenen Aspekten besprochen.

Beeindruckt sind die deutschen Schüler von den wirklich sehr guten Deutschkenntnissen der russischen Schüler, die teilweise seit mehr als acht Jahren Deutschunterricht haben.

Dies wird bei der Gestaltung des traditionell abschließenden Bunten Abends besonders deutlich. Beide Gruppen tragen die erarbeiteten Präsentationen, Musikstücke und Gedichte vor. Bei der anschließenden Verabschiedung fließen bei zahlreichen Schülerinnen und Schülern die Tränen und alle freuen sich bereits auf das Wiedersehen im kommenden Jahr in Kusnezk.
Quelle: Weilmünsterer Nachrichten, Oktober 2016

34 Weiltalschüler zu Gast in Le Cheylard

In Le Cheylard, der Partnerstadt von Weilmünster im südfranzösischen Department Ardèche, haben 34 Schülerinnen und Schüler der Weiltalschule Weilmünster erlebnisreiche Tage verbracht. Im Unterricht, aber auch in der Freizeit - die Jugendlichen waren in Gastfamilien untergebracht- ging es darum, die Sprachkenntnisse zu verbessern und Land und Leute kennen zu lernen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch in der Aven d'Orgnac, einer Tropfsteinhöhle in der Süd-Ardèche und ein Empfang im Rathaus von Le Cheylard. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Deutsch-Französischen Freundschaft erarbeiteten die deutschen Schüler in Workshops gemeinsam mit ihren französischen Austauschpartnern Präsentationen der Geschichte der Deutsch-Französischen Freundschaft, Vergleiche zwischen den Partnerstädten sowie Lieder und Sketche, die sie während einer „soirée d'adieu" rund 150 Eltern, Lehrern sowie offiziellen Vertretern der Stadt Le Cheylard vorstellten. Im Mai steht der Gegenbesuch der französischen Schüler in Weilmünster an.

Quelle: Weilburger Tageblatt, 9.04.2013

 

Schüleraustausch mit Staaten der GUS (Kasachstan, Chakassien)

In den letzten vier Jahren hat die Weiltalschule mit Unterstützung des Goethe-Instituts Austauschprojekte mit Staaten der GUS durchgeführt. Das Jugendaustausch-Programm des Goethe-Instituts gibt Jugendlichen aus den Staaten der GUS und Deutschland die Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen. Jährlich reisen osteuropäische Siegergruppen des Wettbewerbs „Deutschlandprojekt“ nach Deutschland. Sie nehmen am Schulunterricht teil, verbringen die Freizeit mit deutschen Jugendlichen und leben in Gastfamilien. Im darauf folgenden Jahr besuchen die deutschen Partnergruppen ihre Freunde in Russland, der Ukraine, Kasachstan, Kirgistan oder Sibirien.

Das Goethe-Institut unterstützt damit im Auftrag des Auswärtigen Amtes die Förderung deutscher Minderheiten in Osteuropa, insbesondere der jungen Generation. Das Jugendaustausch-Programm des Goethe-Instituts fördert den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den osteuropäischen Staaten.

Zwei Austauschvorhaben wurden mit der Schule Nr.27 in Almaty, Kasachstan durchgeführt. Den Weilmünsterer Schülern wurde ein Kulturkreis näher gebracht, der vielen Menschen unserer Gesellschaft fremd ist.

Das Anschlussprojekt mit einem deutschen Kulturverein in Tschernogorsk startete im Schuljahr 2011/2012. Tschernogorsk, ein Ort von dem vor dem Austauschvorhaben noch niemand aus der Schulgemeinde etwas gehört hat, liegt in Chakassien. Weit hinter dem Ural, im tiefen Sibirien, zwischen Altai und Baikal-See, zwischen Tuva und dem unerschöpflichen Norden, am Jenissej, dem wasserreichsten Strom Russlands, fast sechs Tausend Kilometer von Mitteleuropa entfernt, liegt Chakassien. Tschernogorsk befindet sich rund 15 km von der Hauptstadt Abakan entfernt.

Die Weiltalschule hofft auf weitere Anschlussprojekte.

 

IMG_5032_klein

IMG_5079_klein

IMG_5078_klein

15 Schülerinnen aus Tschernogorsk besuchen die Weiltalschule

26.09.2011 bis 07.10.2011. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut führt die Weiltalschule in Weilmünster einen viel beachteten Austausch mit dem deutschen Kulturverein in Tschernogorsk durch.

Tschernogorsk, ein Ort von dem vor dem Austauschvorhaben noch niemand aus der Schulgemeinde etwas gehört hat, liegt in Chakassien. Weit hinter dem Ural, im tiefen Sibirien, zwischen Altai und Baikal-See, zwischen Tuva und dem unerschöpflichen Norden, am Jenissej, dem wasserreichsten Strom Russlands, fast sechs Tausend Kilometer von Mitteleuropa entfernt, liegt Chakassien. Die Republik Chakassien ist seit dem 3. Juli 1991 ein unabhängiger Teil der Russischen Föderation. Tschernogorsk befindet sich rund 15 km von der Hauptstadt Abakan entfernt.

Um die Gemeinde Weilmünster kennen zu lernen, machte Herr Rudi Czech, der beste Reiseführer für Weilmünster, zunächst eine Ortsbegehung. Neben seinen interessanten Ausführungen führte er die Gruppe in die Heimatstube um die heimische Kultur anschaulich zu machen. Bürgermeister Heep begrüßte die 15 jungen Mädchen, von denen 8 deutsche Wurzeln haben, in der Gemeinde. Beziehungen zu osteuropäischen Ländern sind für junge Leute besonders wichtig, mit diesen Worten empfing Herr Heep die jungen Damen. Er informierte sie über Weilmünster heute und die Tradition als alter Handelsort bis zurück zu den Zeiten der Kelten.

Die Fahrten im Rahmen des Austauschprogrammes führten nach Wetzlar, Weilburg, Bonn und Mainz. In Wetzlar war die Gastgruppe sehr interessiert an den zahlreichen optischen Geräten, die im Viseum, aber auch in der Stadt zu sehen sind. Erstaunt waren sie über die reiche Ausgestaltung des Domes und die vielen Fachwerkbauten in der Altstadt, eine Bauweise, die ihnen fremd ist.

In Weilburg besichtigten sie das Schloss, die „Drei-Tunnel-Anlage“ und die Altstadt.

In Bonn lernten sie im Haus der Geschichte die deutsche Nachkriegsgeschichte kennen. Faszinierend sind die Exponate und eine Ausstellung, die sich mit dem Leben der deutschen Jugendlichen beschäftigt.

Der Besuch in Mainz führte die Jugendlichen zunächst in den Dom und zu dem Gutenbergmuseum. Als Höhepunkt stand ein Besuch im ZDF am Nachmittag auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler hatten dort Gelegenheit, die Produktionstechnik und die Studios zu sehen.

Unsere schöne Natur konnten die Gäste bei einer Wanderung zur Kelterei Heil in Laubuseschbach erfahren. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung nutzen sie die Gelegenheit Apfelsaft selbst herzustellen und zu probieren.

Bei verschiedenen Abendveranstaltungen, zu denen die gesamte Schulgemeinde und die gastgebenden Eltern eingeladen waren, wurden die Kontakte vertieft. Die Schülerinnen zeigten zahlreiche Bilder von der Stadt Tschernogorsk und ihrem Land Chakassien und berichteten vom Leben in ihrer Heimat. Außerdem präsentierten sie einen sehr beeindruckenden Film, mit dem die Gruppe einen Wettbewerb und damit die Reise nach Deutschland gewonnen hatte. Die deutschen Schülerinnen und Schüler zeigten eine Präsentation zur Geschichte der Russlanddeutschen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Weiltalschule und den organisierenden Lehrer, Herrn Peter Merget beginnt nun die Zeit des Wartens auf die große Fahrt im kommenden Jahr ins ferne Tschernogorsk.

Schüleraustausch mit Frankreich

Der französische Schüleraustausch reicht in seinen Anfängen auf das Jahr 1961 zurück. Im Rahmen der Vorbereitung einer französischen Städtepartnerschaft wurden erste Kontakte zu Le Cheylard (Ardèche) geknüpft.

 

Es folgte in loser Folge eine Reihe von Austauschfahrten. Seit 1975 werden jährlich unter geänderter konzeptioneller Gestaltung zwei Begegnungsfahrten durchgeführt.

 

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule kommen hier mit ca. 20 Mitschülerinnen und Mitschülern der beiden CES in Le Cheylard zusammen. Diese Begegnungen werden von einer ca. sechs monatigen Vorbereitungszeit eingeleitet, in der Briefe ausgetauscht werden. Das Land Hessen und das Deutsch-Französische Jugendwerk bezuschussen im Wechsel diese Kontakte der beiden Schulen.

 

Die deutsche-französische Schülergruppe mit den Lehrerinnen Beatrice Barranger und Chaterine Farge vor der Brücke von Avignon.

 

Die sechsundzwanzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis zehn  der Gesamtschule Weilmünster besuchten für eine Woche ihre Brieffreunde des Collège St. Louis im südfranzösischen Le Cheylard.

Schüleraustausch mit Wokingham / England

Seit 1993 findet einmal jährlich eine Schülerbegegnung mit Schüler/innen der Emmbrook School in Wokingham statt. Wokingham ist eine Kleinstadt westlich von London und östlich kurz vor Reading. In der Regel fahren die deutschen Schüler/innen im Herbst nach England. Der Gegenbesuch der Engländer/innen erfolgt im Frühjahr des folgenden Jahres.

Während der jeweiligen Aufenthalte nehmen die Schüler/innen nicht nur am Familien- und Schulleben ihrer Partner teil, sondern genießen auch diverse Zusatzangebote wie speziell arrangierte Koch-, Sport-, Musik-, Bastel- oder Computerstunden.

Hinzu kommen die in Rätselform organisierte Erkundung des gastgebenden Ortes, ein Tagesausflug für die Gäste und eine gemeinsamer Ausflug aller Austauschteilnehmer zu den Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung.

Seit einigen Jahren sind während des Aufenthalts der Engländer auch zwei bis vier Oberstufenschüler aus Wokingham mit von der Partie, die bei Gastfamilien untergebracht sind. Diese jungen Leute haben Deutsch als Leistungsfach gewählt und absolvieren während ihres Aufenthalts in Weilmünster ein Berufspraktikum, zunmeist in einer sozialen Einrichtung.

An dem Austausch selbst nehmen immer 18 bis 25 Schüler/innen aus allen Schulzweigen teil, vorzugsweise aus den 7. und 8. Klassen.