35789 Weilmünster

Mühlweg 15

Hinweis
  • Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/stories/Events/poster_01.jpg'


Weiltalschule ermittelte den Schulsieger im Vorlesewettbewerb

 

Mit der Wahl des Schulsiegers ging das Projekt „Buch" an der Weiltalschule zu Ende. Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe haben sich seit den Herbstferien intensiv mit Büchern beschäftigt. Klassenbüchereien wurden angelegt, Bücherlesungen haben stattgefunden, Buchempfehlungen wurden geschrieben, Bücher vorgestellt, Klappentexte verfasst, die Buchdruckerkunst kennengelernt und -natürlich -es wurde viel gelesen. Höhepunkt war schließlich das Aufeinandertreffen der Klassensieger zur Ermittlung des Schulsiegers.

Vier Klassensieger stellten ihr Lieblingsbuch vor, lasen einen Auszug und wurden von einer Jury begutachtet.
Die Jury bestand aus dem Leiter der Mediothek, Herrn Matthias Knaust, der Förderstufenleiterin, Frau Kerstin Ochs und der Schulleiterin der Weiltalschule, Frau Anette Schmittel.
Alle Klassensieger waren bestens vorbereitet und begeisterten das anwesende Publikum (Eltern, Freunde, Lehrerinnen und Lehrer). Die Palette der vorgestellten Literatur reichte vom Thriller, über das eher romantische Werk bis zu dem klassischen Jugendbuch. Schulsiegerin wurde schließlich Insa Resch, die es vor allem beim Vorlesen eines fremden Textes geschafft hatte die Jury zu beeindrucken.
Alle Siegerinnen erhielten als Dank für Ihre Leistungen einen Buchgutschein des Fördervereins der Weitalschule.

Mit diesem Lesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels fand auch die Mediothek der Weiltalschule einen würdigen Anlass die im Rahmen der Projektwoche selbst gebauten Regalwände einzuweihen und ihrer Bestimmung zu übergeben.

Quelle: Weilburger Tageblatt, 11.12.2012

 

Tage der Naturwissenschaften an der Weiltalschule Weilmünster

Zu einem festen Bestandteil im Kalender der Weiltalschule Weilmünster (WTS) sind mittlerweile die Tage der Naturwissenschaften für die Grundschüler der umliegenden Grundschulen geworden. Auch in diesem Jahr waren die Grundschüler aus Weilmünster, Laubuseschbach, Weinbach, Grävenwiesbach und Aumenau eingeladen. An der hohen Beteiligung von insgesamt rund 200 Schülerinnen und Schülern ist der Stellenwert zu erkennen, den diese Veranstaltung genießt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Mitglieder der Schulleitung wurden die Grundschülerinnen und -schüler in Gruppen aufgeteilt. Angeleitet von Schülerinnen und Schülern der WTS konnten sie dann das vielfältige Angebot nutzen. Angefangen von der Erkundung der Biologieräume mit ihren Anschauungsmaterialien und einer Einführung in die Mikroskopie konnten die Schülerinnen und Schüler Experimente rund um die Kartoffel kennenlernen, chemische Experimente durchführen und physikalischen Geheimnissen auf der Spur sein. An jeder Station wurden die Grundschüler angeleitet und zum Mitmachen angeregt. So konnten alle, die älteren und auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler etwas lernen.

In der Zwischenzeit war für die Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen Gelegenheit, sich in der Mensa auszutauschen und mit Schulleitungsmitgliedern der WTS ins Gespräch zu kommen. Besonderen Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen der naturwissenschaftlichen Fächer und den Schülerinnen und Schülern der WTS, die durch ihre engagierte Teilnahme bei der Vorbereitung und Anleitung der Grundschüler eine erfolgreiche Veranstaltung in dieser Größe ermöglichten.

 Quelle: Weilburger Tageblatt

 

Weiltalschule begrüßt kasachische Gäste

 

 

11 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen der Mittelpunktschule in Schaschubai besuchen im Rahmen einer Austauschmaßnahme, die  vom Goethe-Institut organisiert wurde, die Weiltalschule in Weilmünster. Der mittlerweile zu einer festen Institution gewordene Austausch mit Schulen in Kasachstan und Russland findet hiermit seine Fortsetzung.

Der nur 3000 Einwohner zählende Ort Schaschubai liegt am großen Balchaschsee, der ungefähr 5500 km von Weilmünster entfernt liegt. Die Bewohner leben einerseits vom Tourismus, andererseits aber auch von der Schwerindustrie. Nach einer langen Anreise über Almaty und Frankfurt werden die Gäste von der Schulleitung und interessierten LehrerInnen und SchülerInnen herzlich in der Mensa begrüßt. Die Neugier und das große Interesse führt zu vielen schönen und herzlichen Begegnungen, die sich in den Folgetagen fortsetzen.

Bei dem Kennenlernabend, an dem alle am Austausch Beteiligten sich zu einem interessanten Programm zusammenfinden, zeigt sich eine herzliche Verbundenheit der Menschen, die noch vor einigen Tagen Fremde waren. Es ist Zeit für interessante Begegnungen, neue Erfahrungen, Informationsaustausch am diesem ersten gemeinsamen Abend.

Im Rahmen des Austauschprogrammes, das von Herrn Merget und Frau Rado organisiert wurde, macht Herr Czech die Gastschüler mit den Sehenswürdigkeiten und dem Leben in Weilmünster heute und vor vielen Jahren vertraut. Ein Höhepunkt seiner Führung stellt die Heimatstube mit ihren Exponaten dar.

Interessante Exkursionen führen die Gäste und die Austauschgruppe der Weiltalschule zum Hessischen Rundfunk nach Frankfurt und ins Seedammbad, in das Haus der Geschichte in Bonn, zu einer Besichtigung der Kelterei Heil und. natürlich in die Parkanlagen und in das Schloss Weilburg. Die schöne Landschaft, die interessanten Städte und Orte mit all ihren Möglichkeiten wie auch Park- und Schlossanlagen entlocken den Schülern häufiger auf russisch und deutsch ein „wunderbar". Sie nehmen mit viel Begeisterung die neuen Eindrücke auf.

Die Freizeit nutzen die Jugendlichen zu privaten Treffen und Begegnungen aller Art (Feiern, Kegeln, und vieles mehr), die ihren Ausdruck in der Gestaltung des Bunten Abends für die ganze Schulgemeinde findet. Die Präsentationen zum Thema „Russlanddeutsche", die beide Gruppen vorgetragen haben und die vielfältigen kulturellen Beiträge (Gesang, Klavier, Tanz, usw.) sind ein beredtes Zeugnis einer spannenden kulturellen Begegnung und Freundschaft. Vielfach wird von Besuchern der Veranstaltung der Wunsch geäußert, doch einmal selbst nach Schaschubai zu fahren. Alle Teilnehmer der Austauschgruppe der Weiltalschule freuen sich bereits auf das kommende Frühjahr, wenn  mit Hilfe des Goethe-Instituts der Gegenbesuch am großen Balchaschsee ansteht und nach zahlreichen E-Mailkontakten die Freundschaften vertieft werden können.

Quelle: Weilburger Tageblatt, 17.10.2012

Kreativtage und Schulfest

 

Reise ins Land der Skythen und Tartaren

 

 

Chakassische Gastfreundschaft und Herzlichkeit überwältigt Weiltalschüler

 

5600 km entfernt liegt Chakassien, ein Land dessen Name vielen Menschen weitgehend unbekannt ist. Es liegt in Sibirien, einem Teil Russlands, zu dem man zunächst kaum Verbindungen findet und das so wenig touristisch erschlossen ist, dass die seltenen Touristen meist vergeblich nach einer Ansichtskarte suchen. In diesem Jahr gehört die Austauschmassnahme mit Tschernogorsk, der zweitgrößten Stadt des Landes, das ungefähr zweimal so groß wie die Schweiz ist, zum Austauschprogramm der Weiltalschule Weilmünster. Die Reise der Weiltalschüler unter Leitung von Frau Birko-Flemming und Herrn Merget wurde weitgehend durch  die Zentrale des Goethe-Instituts in München ermöglicht und organisiert.

Im Herbst des vergangenen Jahres besuchten 15 Schülerinnen und Schüler des Deutschen Kulturvereines „Wiedergeburt" den Marktflecken Weilmünster. Sie lernten dabei die deutsche Lebensart kennen und lieben. Viele Freundschaften wurden geschlossen und so blickten die Weiltalschüler erwartungsfroh auf das Leben in Tschernogorsk, das sie von den Schilderungen der russischen Gäste erfahren haben. Da die Anreise nach Abakan, der Landeshauptstadt, nicht mit einem direkten Flug zu bewältigen war, spendierte die Zentrale des Goethe-Instituts in München einen Aufenthalt in Moskau. Die 12 Millionen-Metropole Moskau erlebten die Weiltalschüler am ersten Tag als eine weltoffene Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, wie dem roten Platz, dem Siegespark, der Einkaufsstraße Arbat, der Erlöserkathedrale und beeindruckenden Menschen.

Bei der Landung am nächsten Morgen in Abakan, der Landeshauptstadt der autonomen Teilrepublik Chakassien, wurde die Austauschgruppe mit einem außerordentlich herzlichen Empfang bereits im Flughafen ungeduldig erwartet. . Schon am ersten Tag erfuhren die Weiltalschüler die außergewöhnliche russische Gastfreundschaft und Herzlichkeit. In den folgenden Tagen besuchten die Weiltalschüler verschiedene der 20 Schulen in Tschernogorsk. Sie erlebten eine völlig andere Schulkultur, in der die Klassen keinen eigenen Klassenraum haben und zu den Unterrichtsstunden in den Klassenraum des Lehrers kommen. Maximal 6 Unterrichtsstunden hat ein russischer Schüler am Tag, allerdings findet die Schule auch am Samstag statt. Die Schulen sind mit Gardinen an allen Fenstern und bequemen Sitzmöbeln für alle Schüler in den Fluren wohnlich gestaltet.

Überall wurden die Weiltalschüler von den Lehrern und Schülern herzlich empfangen und mit zahlreichen Fragen, die auf Englisch oder Deutsch gestellt wurden, konfrontiert.

Bei einem Kennenlernabend, der mit allen Eltern, Schülern und Vereinsmitgliedern organisiert war, lernten die Weiltalschüler viele Menschen aus Tschernogorsk kennen. Bei den weiteren Aktivitäten wie bowlen, Cafebesuche und auch über entsprechende Internetseiten lernten die Weiltalschüler viele weitere Jugendliche kennen.

Das reichhaltige Programm umfasste einige Fahrten zu den jahrtausende alten Stätten der Skythen und der Tataren, die das Land bereits vor Jahrhunderten besiedelt haben. Zahlreiche Wandritzungen und Malereien künden von der regen Kultur. Daneben besuchten die Weiltalschüler mit einem Schamanen heilige Stätten und lernten die großartige Natur kennen. Beeindruckend erschien die schier endlose Steppe Zentralasiens, in die es einige Erlebnisfahrten gab. Auf dem Programm stand daneben der Besuch des drittgrößten Stausees und der Staumauer der Welt, der Besuch zweier Süßwarenfabriken, ein Stadtrundgang durch die Hauptstadt der Teilrepublik Abakan, ein Konzert mit den ethnischen Gruppen Chakassiens und der Empfang des örtlichen Bürgermeisters. Eindrucksvoll erlebten die Weiltalschüler eine Theateraufführung des Puschkin-Klassikers Pique-Dame. Obwohl alles in russischer Sprache dargeboten wurde, waren die Schüler von der Inszenierung gefesselt. Das Abschiedsfest fand an den Ufern des Jenissej vor der beeindruckenden Kulisse eines  Vollmondabends  statt.  Das reichhaltige Programm bot einen eindrucksvollen Querschnitt der Kultur des Landes.

In der Freizeit trafen sich die Schüler zu privaten Feiern, in Cafes und in den Parks um ihre Kontakte weiter zu vertiefen und weitere Jugendliche kennenzulernen.

Die in den Gastfamilien und auch von der Bevölkerung gezeigte Herzlichkeit und Gastfreundschaft beeindruckte die Weiltalschüler sehr. Viele Freundschaften haben sich in diesen Tagen gebildet; ein Zeichen dafür, dass trotz kultureller Unterschiede Freundschaft keine Grenzen kennt. Dieser Austausch überwindet Grenzen, die vor 20 Jahren noch fest verschlossen waren und keine Möglichkeit des gegenseitigen Kontakts zuließen. Mit den zahlreichen Tränen beim Abschied verbindet sich die Hoffnung, dass es ein Wiedersehen ob in Deutschland oder in Tschernogorsk geben wird.

Quelle: Weilburger Tageblatt