35789 Weilmünster

Mühlweg 15

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Reise ins Land der Skythen und Tartaren

 

 

Chakassische Gastfreundschaft und Herzlichkeit überwältigt Weiltalschüler

 

5600 km entfernt liegt Chakassien, ein Land dessen Name vielen Menschen weitgehend unbekannt ist. Es liegt in Sibirien, einem Teil Russlands, zu dem man zunächst kaum Verbindungen findet und das so wenig touristisch erschlossen ist, dass die seltenen Touristen meist vergeblich nach einer Ansichtskarte suchen. In diesem Jahr gehört die Austauschmassnahme mit Tschernogorsk, der zweitgrößten Stadt des Landes, das ungefähr zweimal so groß wie die Schweiz ist, zum Austauschprogramm der Weiltalschule Weilmünster. Die Reise der Weiltalschüler unter Leitung von Frau Birko-Flemming und Herrn Merget wurde weitgehend durch  die Zentrale des Goethe-Instituts in München ermöglicht und organisiert.

Im Herbst des vergangenen Jahres besuchten 15 Schülerinnen und Schüler des Deutschen Kulturvereines „Wiedergeburt" den Marktflecken Weilmünster. Sie lernten dabei die deutsche Lebensart kennen und lieben. Viele Freundschaften wurden geschlossen und so blickten die Weiltalschüler erwartungsfroh auf das Leben in Tschernogorsk, das sie von den Schilderungen der russischen Gäste erfahren haben. Da die Anreise nach Abakan, der Landeshauptstadt, nicht mit einem direkten Flug zu bewältigen war, spendierte die Zentrale des Goethe-Instituts in München einen Aufenthalt in Moskau. Die 12 Millionen-Metropole Moskau erlebten die Weiltalschüler am ersten Tag als eine weltoffene Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, wie dem roten Platz, dem Siegespark, der Einkaufsstraße Arbat, der Erlöserkathedrale und beeindruckenden Menschen.

Bei der Landung am nächsten Morgen in Abakan, der Landeshauptstadt der autonomen Teilrepublik Chakassien, wurde die Austauschgruppe mit einem außerordentlich herzlichen Empfang bereits im Flughafen ungeduldig erwartet. . Schon am ersten Tag erfuhren die Weiltalschüler die außergewöhnliche russische Gastfreundschaft und Herzlichkeit. In den folgenden Tagen besuchten die Weiltalschüler verschiedene der 20 Schulen in Tschernogorsk. Sie erlebten eine völlig andere Schulkultur, in der die Klassen keinen eigenen Klassenraum haben und zu den Unterrichtsstunden in den Klassenraum des Lehrers kommen. Maximal 6 Unterrichtsstunden hat ein russischer Schüler am Tag, allerdings findet die Schule auch am Samstag statt. Die Schulen sind mit Gardinen an allen Fenstern und bequemen Sitzmöbeln für alle Schüler in den Fluren wohnlich gestaltet.

Überall wurden die Weiltalschüler von den Lehrern und Schülern herzlich empfangen und mit zahlreichen Fragen, die auf Englisch oder Deutsch gestellt wurden, konfrontiert.

Bei einem Kennenlernabend, der mit allen Eltern, Schülern und Vereinsmitgliedern organisiert war, lernten die Weiltalschüler viele Menschen aus Tschernogorsk kennen. Bei den weiteren Aktivitäten wie bowlen, Cafebesuche und auch über entsprechende Internetseiten lernten die Weiltalschüler viele weitere Jugendliche kennen.

Das reichhaltige Programm umfasste einige Fahrten zu den jahrtausende alten Stätten der Skythen und der Tataren, die das Land bereits vor Jahrhunderten besiedelt haben. Zahlreiche Wandritzungen und Malereien künden von der regen Kultur. Daneben besuchten die Weiltalschüler mit einem Schamanen heilige Stätten und lernten die großartige Natur kennen. Beeindruckend erschien die schier endlose Steppe Zentralasiens, in die es einige Erlebnisfahrten gab. Auf dem Programm stand daneben der Besuch des drittgrößten Stausees und der Staumauer der Welt, der Besuch zweier Süßwarenfabriken, ein Stadtrundgang durch die Hauptstadt der Teilrepublik Abakan, ein Konzert mit den ethnischen Gruppen Chakassiens und der Empfang des örtlichen Bürgermeisters. Eindrucksvoll erlebten die Weiltalschüler eine Theateraufführung des Puschkin-Klassikers Pique-Dame. Obwohl alles in russischer Sprache dargeboten wurde, waren die Schüler von der Inszenierung gefesselt. Das Abschiedsfest fand an den Ufern des Jenissej vor der beeindruckenden Kulisse eines  Vollmondabends  statt.  Das reichhaltige Programm bot einen eindrucksvollen Querschnitt der Kultur des Landes.

In der Freizeit trafen sich die Schüler zu privaten Feiern, in Cafes und in den Parks um ihre Kontakte weiter zu vertiefen und weitere Jugendliche kennenzulernen.

Die in den Gastfamilien und auch von der Bevölkerung gezeigte Herzlichkeit und Gastfreundschaft beeindruckte die Weiltalschüler sehr. Viele Freundschaften haben sich in diesen Tagen gebildet; ein Zeichen dafür, dass trotz kultureller Unterschiede Freundschaft keine Grenzen kennt. Dieser Austausch überwindet Grenzen, die vor 20 Jahren noch fest verschlossen waren und keine Möglichkeit des gegenseitigen Kontakts zuließen. Mit den zahlreichen Tränen beim Abschied verbindet sich die Hoffnung, dass es ein Wiedersehen ob in Deutschland oder in Tschernogorsk geben wird.

Quelle: Weilburger Tageblatt

 

Weiltalschule hat Gäste aus Le Cheylard

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.          Quelle : Weilburger Tageblatt

 

 

 

Sponsorenlauf an der Weiltalschule Weilmünster


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Am Freitag, den 27.04.2012,  veranstaltet die Weiltalschule Weilmünster einen Sponsorenlauf rund um die Schule.

Ab 14 Uhr bewegen sich die rund 700 Schülerinnen und Schüler auf einer ca. 700 m langen Strecke über das Schulgelände.
Jede gelaufene Runde soll mindestens 0,50 € bringen. Die Summe wird verwendet, um in der Sporthalle der Schule eine professionelle Kletterwand einzurichten.
Zeitliche parallel zum Lauf findet auf dem Schulhof ein kleines Fest statt. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Alle Eltern, Großeltern, Freunde und Nachbarn sind herzlich dazu eingeladen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich persönlich angesprochen fühlen und unsere Schülerinnen und Schüler als Sponsoren unterstützen könnten. Firmen, die als Großsponsoren in Aktion treten möchten sind gerne gesehen. Sprechen Sie uns an.
Gerne ist der Förderverein auch bereit, Spendenbescheinigungen auszustellen.

Weilmünster, 27.02.2012

Anette Schmittel ist seit 1. April die neue Leiterin der Weiltalschule.

 

 


Leere Gänge, keine Schüler, kein Unterricht - es ist ein leiser Einstand gewesen für die neue Schulleiterin der Weiltalschule, Anette Schmittel. Doch mit der Ruheist es nun vorbei. Heute ist für sie nicht nur der erste Arbeitstag im laufenden Betrieb,
die 46-Jährige wird heute auch offiziell an der Schule begrüßt - und dazu werden viele
Laudatoren das Wort ergreifen.
Weilmünster - das ist für Schmittel Neuanfang und Rückkehr zugleich. Nach dem
Referendariat hatte sich die gebürtige Schupbacherin schon einmal in Weilmünster vorgestellt.

Sie kam ans Philippinum nach Weilburg. Und lernte dort ihre spätere Vorgängerin Gabriele
Abraham kennen.
In ihrer Freizeit geht die 46-Jährige in die Natur, liest gerne oder verreist.

Nun ist es ihre erste Anstellung als Schulleiterin. Zuvor war sie stellvertretende Schulleiterin an der August-Bebel-Gesamtschule
in Wetzlar.
Sie freut sich auf die neue Herausforderung, neue Leute kennenzulernen, neue Erfahrungen
zu machen. „Es ist eine schöne Perspektive, sich in eine neue Aufgabe reinzudenken, einzufühlen und meine Berufserfahrungen
der vergangenen 20 Jahre Gewinn bringend einzusetzen", sagt die Pädagogin.
Die ersten zwei Wochen in Weilmünster hat sie genutzt, um die Mitglieder der Schulleitung,
den Förderverein der Schule und den Elternbeirat kennenzulernen. Bei Bürgermeister und Landrat war sie
auch schon. „Ich hatte Zeit für Begegnungen, ohne die ganze Zeit auf die Uhr schauen zu
müssen. Das war gut."

Außerdem hat Schmittel sich ein erstes Bild ihrer neuen Schule gemacht. Eine große Menschlichkeit zeichne die Gesamtschule
aus. Trotz rund 720 Schülern kein Riesenbetrieb in dem der Einzelne untergehe - so ihr erster Eindruck. „Die
Weiltalschule ist eine gut aufgestellte, gut geführte Schule, die ich in diesem Sinne weiterführen
will", sagt Schmittel. Ihre Herausforderung sei es nun, die Schule für die Zukunft zu rüsten und das in einer infrastrukturschwachen
Region. „Es gibt hier nicht viele Jobs, und wer studieren will, muss weggehen." Andererseits habe
die Region aber auch den Vorteil, dass Kinder hier noch in einer übersichtlichen, ländlichen Struktur aufwachsen
könnten.
Ideen zur Weiterentwicklung der Schule gibt es viele. Sie will die Einrichtung in den Ort hinein öffnen, Kontakte
in den Marktflecken stärken. Denkbar wäre es auch die Mittagsbetreuung - derzeit drei Mal in der Woche bis 15
Uhr - auszubauen und weiterzuentwickeln. Doch das alles will sie nur gemeinsam mit ihrem
Leitungsteam, ihrem Kollegium und in Absprache mit den Eltern angehen.
Sie wollte nicht immer Lehrerin werden. Auch Journalismus und Biologie haben sie interessiert. Heute jedoch
bezeichnet sie ihren Beruf als Berufung. „Es ist der schönste Beruf der Welt." Erfüllung
findet die Naturfreundin im Umgang mit Menschen. Aber auch zu erleben, wie Kinder sich positiv entwickeln,
verschafft ihr Befriedigung in ihremBeruf. Allerdings verlange der Beruf Lehrern aber auch
viel ab. Rahmenbedingungen seien schwieriger geworden, Kindheit habe sich verändert.
„Wir müssen heute für mehr Lebensbereiche der Kinder Verantwortung übernehmen."
Neben der Pädagogik sind aber auch ihre Fächer Englisch, Latein und evangelische Religion Schmittels Leidenschaft.
Eine alte und eine moderne Sprache hätten ihr ermöglicht, in ein anderes Denken, andere Kulturen einzutau-
chen. Das ermögliche eine Art von globalem Verstehen. Mit der Religion ist sie aufgewachsen.
Sie war im Elternhaus präsent. Sie spielte Kirchenorgel. „Glaube ist für mich immer eine Stütze."
Stütze sind auch ihre Partnerschaft, Freunde, Familie - mit ihnen schaltet sie in der Freizeit ab, am liebsten beim
Spazieren in der Natur oder im eigenen Garten. Sie spielt Klavier, liest gerne - jüngst den Roman über Cicero,
„Imperium" von Robert Harris. Außerdem reist die 46-Jährige gerne. Traumziele, die sie unbedingt
noch sehen will: Sizilien und Zypern. Die Liebe zum Mittelmeerraum ist auch ein Ergebnis des Latein-Studiums.

 

( Quelle: Weilburger Tageblatt )

 

Offizielle Amtseinführung Frau Anette Schmittel

 

 

 

Dienstag, 17. April 2012

 

Als ständige Vertreterin des Leiters der Wetzlarer Bebel-Schule war Anette Schmittel auch bisher schon Direktorin, nun aber nicht mehr nur vertretungsweise. Gestern wurde sie offiziell ins Amt der Leiterin der Weiltalschule eingeführt.

Die Urkunde und einen Blumenstrauß überreichte der Leitende Schulamtsdirektor Franz-Ludwig Löw, der Anette Schmittel als „überzeugend und selbstkritisch reflektierend“ charakterisierte und ihr attestierte: „Sie ist sehr überzeugend in der Repräsentation der Schule nach außen.“

Über 50 Gäste, Lehrer, Vertreter der Politik und der Vereine sowie Eltern waren zu der Amtseinführung gekommen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung (SPD) erklärte den Festgästen, dass nichts statisch sei und er daher hoffe, die Weiltalschule werde sich unter Schmittels Leitung weiter entwickeln. Bürgermeister Manfred Heep (parteilos) lobte, die Weiltalschule sei hervorragend aufgestellt. Er freue sich, dass die Vakanz in der Leitung nur elf Wochen gedauert habe.

 

( Quelle: Weilburger Tageblatt )