35789 Weilmünster

Mühlweg 15

Eindrücke von den Bundesjugendspielen 2016

 

  

 

 

 

 

 

Weiltalschüler besuchen Astana

Weiltalschule Weilmünster auf Ski- und Snowboardlehrfahrt


47 Schülerinnen und Schüler im Hochzillertal
Zum fünften Mal in Folge fand in diesem Jahr die Ski- und Snowboardlehrfahrt der Weiltalschule Weilmünster statt. 47 Schülerinnen und Schüler sowie sieben Lehrkräfte verbrachten acht Tage im Hochzillertal. An sechs Tagen stand in jeweils drei Leistungsgruppen das Erlernen, Festigen und Perfektionieren des Skifahrens bzw. Snowboardens auf dem Programm. Sowohl mit Anfängern als auch mit Fortgeschrittenen wurden - entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit - auf unterschiedlichen Pisten vielfältige Übungen absolviert. Höhepunkt der Fahrt war das traditionelle Abschlussrennen am letzten Tag um Medaillen und Pokale, die vom Förderverein der Weiltalschule zur Verfügung gestellt wurden. Als Schulsieger wurden Lilly Eichhorn (R7a) und Niclas Müller (R8b) gekürt. Abschließend erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Preise, die von der Kreissparkasse Weilburg gespendet wurden. Bereits im Vorfeld der Fahrt wurden die Schülerinnen und Schüler in einer Arbeitsgemeinschaft auf das Wintersporterlebnis vorbereitet. Neben den obligatorischen FIS-Regeln standen auch Ökologie und Lawinenkunde sowie eine koordinative und konditionelle Vorbereitung auf dem AG-Programm. Aber auch abseits der Piste rundete ein buntes Programm die täglichen sportlichen Aktivitäten ab. So förderten u.a. eine Fahrt nach Schwaz, mehrere Spieleabende sowie eine Abschlussfeier mit Ehrung und Skitaufe das gemeinschaftliche Miteinander. Im nächsten Winter wird es wieder eine Ski- und Snowboardlehrfahrt ins Hochzillertal geben. Die Organisatoren und Betreuer der Fahrt freuen sich auf die Fortführung der bereits zur Tradition gewordenen Wintersporterlebnisse in den österreichischen Alpen.

Quelle: Weilburger Tageblatt, 08.05.2016

Ein Defibrillator für die Weiltaschule


Retten macht Schule – eine Initiative der Björn Steiger Stiftung – vertreten durch den Leiter der medizinischen Ausbildung, Herrn Dietrich, bildete die Lehrer und Lehrerinnen der Weiltalschule in Sachen Kampf dem Herztod aus.


Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Frau Schmittel klärte Herr Dietrich darüber auf, dass bei plötzlichem Herzstillstand bzw. –flimmern es auf jede Minute ankommt und bereits Siebtklässler in der Lage seien, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen. Aufgrund dessen startete 2009 die Initiative „Retten macht Schule“ mit dem Ziel, möglichst viele Schüler ab dem 13.Lebensjahr in der Wiederbelebung und dem Laiendefibrillator zu schulen. Bereits über 100.000 Schüler und Schülerinnen seien in Deutschland ausgebildet. Auch der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz spräche sich dafür aus, Wiederbelebungskurse ab der siebten Klasse fest im Lehrplan zu verankern.


Während der zweieinhalbstündigen Fortbildung haben die Lehrkräfte das nötige „know how“ erlernt, um den Wiederbelebungsunterricht selbstständig durchzuführen. Unter anderem wurden der Gesamtschule 15 Übungspuppen, ein Handbuch, eine Schulungs-DVD sowie für den Notfall einen für jeden zugänglichem AED (Automatisierter Externer Defibrillator) zur Verfügung gestellt.


Am Schluss der Veranstaltung dankte die Schulleiterin Herrn Dietrich für die überaus gelungene Weiterbildung und Herrn Mulfinger für die Organisation und notwendige Kommunikation zwischen Stiftung und Schule.  
von: nadja gundermann-neumann

Flüchtlingskinder legten Radfahrprüfung ab

Seit dem 2. Halbjahr des aktuellen Schuljahres werden 11 Flüchtlingskinder in einer Intensivklasse an der kooperativen Gesamtschule unterrichtet. Die Schüler und Schülerinnen im Alter von 10-14 Jahren setzen sich zurzeit ausgiebig mit der deutschen Sprache auseinander und werden aller Voraussicht nach den Sommerferien ihrem Leistungsstand entsprechend in reguläre Klassen eingestuft.

In den vergangenen Wochen beschäftigten sich die Schüler/innen, die aus Syrien und Afghanistan stammen, im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Weiltalschule Weilmünster und der Polizei Limburg-Weilburg mit den Regeln und Verhaltensweisen im Straßenverkehr und legten erfolgreich ihre Radfahrprüfung ab.

Nach theoretischer Einweisung, die im Klassenverband stattfand, wurden die Fahrräder der Kinder auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft.

Leider musste Herr Zimmer von der Jugendverkehrsschule einige Mängel feststellen. Defekte Bremsen und fehlende Beleuchtung wurden, soweit die Möglichkeit bestand, repariert und behoben.

Schüler, die noch kein eigenes Rad besitzen, bekamen eines von der Polizei zur Verfügung gestellt.

Zunächst mussten die Flüchtlingskinder ihr Können auf dem Schulhof demonstrieren, dabei stellte sich heraus, dass nicht alle Fahrrad fahren können. Zwei von drei Schülern lernten sehr schnell das Fahren. Eine dritte„Fahranfängerin“ muss noch ein wenig üben, um die benötigte Sicherheit zu bekommen.

Auf den zu fahrenden Übungsstrecken standen die Lehrer/-in Frau Kasperczyk, Herr Baum und Herr Pfeffer unterstützend und helfend zur Seite. Des Weiteren waren sie dafür verantwortlich, das richtige Verhalten der Kinder zu prüfen und im Bedarfsfall Anweisungen zu geben wie beispielsweise der Schulterblick vor dem Abbiegen, dann das Armzeichen gefolgt vom Einordnen bis hin zum Abbiegen.

Aus Sicht der Polizei haben die Kinder die Grundkenntnisse für das sichere Fahren auf der Straße erlernt, wobei noch weiterer Übungsbedarf besteht.