35789 Weilmünster

Mühlweg 15

 

Bunt - fröhlich – herzlich – neue Fünftklässler erleben einen schönen ersten Schultag an der Weiltalschule Weilmünster

Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 stimmen die Fünftklässler mit Einblicken in ihren Alltag auf den Schulbesuch in der Weiltalschule ein

 
Große Aufregung – das spiegelten die Gesichter der 75 neuen Fünftklässler der Weiltalschule Weilmünster am ersten Schultag nach den Sommerferien. Nach einem fröhlichen Willkommen durch die Kinder der Klassen 6 sollten sie in zwei Gymnasial- und zwei Förderstufenklassen aufgeteilt werden, um gemeinsam mit ihren Eltern, Verwandten und neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern ihr Schulleben an der Weiltalschule feierlich zu beginnen.


Ein liebevoll mit scheinbar unendlich vielen bunten Papierblumen und einem Schriftzug zum Schulanfang geschmücktes Weilmünsterer Bürgerhaus erwartete die Neuankömmlinge. Die Klassen G6 zeigten mit „Stomp“ eindrucksvoll, womit man alles Musik machen kann, und gaben gleich zu Beginn einen lebendigen Einblick in ihren Schulalltag. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleiterin Anette Schmittel, die zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Klasse F6b alle Gäste herzlich willkommen hieß, übernahmen Jasper Schaab und Nils Gerhardt aus Klasse F6b souverän und verschmitzt die Moderation des Programms. Klasse F6c gab mit ihrem lustigen Gedichtvortrag „Der Sperling und die Schulhofkinder“ einen Eindruck in die Vielfältigkeit der Pausenbeschäftigungen, bevor die First-Class-Rock-AG mit „Geiles Leben“ das Publikum begeisterte. Klasse F6a erinnerte sich mit ihrem „Jahresrückblick“ noch sehr genau an ihre ersten Tage an der Weiltalschule und nahm dabei einfühlsam die Empfindungen der „Neuen“ auf. Mit „Happy“ rissen die Sängerinnen der Chor-AG das Publikum mit, alle konnten nicht anders, als fröhlich mit zu klatschen. Klasse G6a brachte das Publikum mit ihrem Sketch zum Lachen, zeigte sich doch, dass eine Mathematikaufgabe zum Kauf von 28 Torten führen kann und Kinder immer wieder schlauer als ihre Eltern sind.  


In ihrer Ansprache fühlt sich auch die Schulleiterin Anette Schmittel in die Situation der neuen Schülerinnen und Schüler ihrer Schule ein, weiß aber auch genau, dass die Weiltalschule ein Ort zum Wohlfühlen und erfolgreichen gemeinsamen Lernen ist und jeder durch seine Einstellung zum gelingenden Miteinander beitragen kann. Zur Umsetzung von Guy de Maupassants Weisheit „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“ sei es dann nicht mehr weit zu einem gelingenden und glücklichen Start in das Schulleben an der Weiltalschule, zumal in der Schule viele Menschen den Neuankömmlingen helfend zur Seite stehen. Passend dazu beendete die Chor-AG das abwechslungsreiche Programm mit „Someone like you“ und konnte wieder das Publikum zum Mitmachen animieren.


Die Aufnahmefeier endete mit der Antwort auf die beiden spannendsten Fragen: Wer ist meine neue Klassenlehrerin / mein neuer Klassenlehrer? Wer sind meine Klassenkameraden? Nach der Einteilung der Klassen gingen die Kinder mit ihren neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in die Weiltalschule zu ihrer ersten gemeinsamen Unterrichtsstunde, während sich die Eltern in der Mensa an der vom Förderverein der Schule bereitgestellten Kaffee- und Kuchentafel stärken konnten. Am Schluss waren sich alle einig – der erste Schultag an der Weiltalschule ist gelungen und bot einen bunten, fröhlichen und herzlichen Einstieg in die weiterführende Schule in Weilmünster.    

Time to say goodbye: Joachim Mulfinger geht in Ruhestand

Stellvertretender Schulleiter der Weiltalschule Weilmünster feiert seinen letzten Schultag

Joachim Mulfinger verlässt sein Büro in der Weiltalschule Weilmünster. Seit 1. August 2016 ist er im Ruhestand.

Standing ovations überraschten Joachim Mulfinger bereits im Rahmen der Abschiedsfeierlichkeiten der Abgängerinnen und Abgänger der Weiltalschule Weilmünster, als bekannt wurde, dass er Ende Juli 2016 in Ruhestand gehen würde. Zehn Jahre lang hat er die Geschicke "seiner" Schule als stellvertretender Schulleiter entscheidend mitbestimmt, wobei er stets Wert auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Schulleitungsteam, mit Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und den ihm anvertrauten Kindern legte. Seine enorm hohe Fachkompetenz, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Offenheit und Korrektheit hatten Vorbildfunktion und brachten ihm das Vertrauen all derer, die ihm im Laufe seiner beruflichen Karriere begegneten, ein. Es ist ihm gelungen, in jedem Kind das Besondere und Liebenswerte zu sehen, Kinder zu unterstützen, wo sie schwach waren, und sie in ihren Stärken zu fördern. Dabei kamen seine Mathematikschülerinnen und -schüler nie um das Kleine Einmaleins herum und als Biologe galt seine Leidenschaft insbesondere der heimischen Vogelwelt.

Nachdem sich der geborene Vogelsberger Joachim Mulfinger während seines Zivildienstes im Kreiskrankenhaus Schotten für den Lehrerberuf entschieden hatte, studierte er in Gießen Mathematik und Biologie für das Lehramt an Haupt- und Realschulen und absolvierte sein Referendariat in Eschborn. Als er 1979 fertig ausgebildet war, traf ihn, wie viele Junglehrer seiner Zeit, der jahrelange Einstellungsstopp für den hessischen Schuldienst. Sehr schnell fand er aber eine Anstellung in einer kirchlichen Schule, dem Albertus-Magnus-Kolleg in Königstein. Im Jahr 1991 wechselte er an die Konrad-Lorenz-Schule in Usingen als Leiter der dortigen Förderstufe. Selbstverständlich hat er in dieser Zeit auch an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Usingen unterrichtet, um eine Verzahnung der beiden Schulen herzustellen. Als er 2006 als stellvertretender Schulleiter an die Weiltalschule (damals noch Gesamtschule Weilmünster) kam, musste er gleich seine komplette Leitungskompetenz unter Beweis stellen, war doch die damalige Schulleiterin erkrankt und Herr Mulfinger wurde gleich auch mit ihren Aufgaben betraut. Seine doppelte Aufgabenstellung hat er souverän gemeistert - so wie er bis zuletzt dem Stundenplanteam der Schule sein Können und Wissen zur Verfügung gestellt hat, damit auch für das kommende Schuljahr ein guter Stundenplan entstehen kann.

Jeden Morgen ist Joachim Mulfinger, wie er immer wieder sagte, gerne zur Weiltalschule gekommen, bis zu seinem letzten Schultag. Dies war für seine Mitmenschen stets spürbar. Gerne haben sie alle mit ihm zusammen gelernt, gearbeitet oder die Schule geleitet. Seine positive Lebenseinstellung strahlte auf andere aus, wenn er in Schwierigkeiten Chancen sah und Gegebenheiten in seinem Leben, die für ihn anders verliefen, als er es sich gewünscht hätte, für sich positiv wenden konnte. Er verkörpert die wichtigste Eigenschaft des Lehrerberufs - die Liebe zu den Menschen - und brachte sie auch immer in sein Schulleitungshandeln ein. Die Mitglieder der Schulgemeinde der Weiltalschule verabschieden ihn herzlich, würdigen seine Lebensleistung, bringen ihre Hochachtung ihm als Mensch gegenüber zum Ausdruck und freuen sich, wenn er als Privatier seine alte Schule wieder besuchen wird.

Über die Hälfte freut sich über einen qualifizierenden Abschluss - Schulabgänger der Weiltalschule sagen „Auf Wiedersehen“

Am vergangenen Freitag verabschiedeten sich 127 Schülerinnen und Schüler von ihrer gemeinsamen Schulzeit an der Weiltalschule Weilmünster.

In einem sehr feierlichen Rahmen im Bürgerhaus des Marktfleckens begrüßten Schulleiterin Anette Schmittel sowie der stellvertretende Schulleiter Joachim Mulfinger die Anwesenden. Im Anschluss daran erfolgte die Mikrofonübergabe an die Moderatoren des Abends, die Schüler Ibrahim Güclüdal und Leon Ludwig, die gekonnt und souverän durch das sich anschließende Programm führten. Musikalisch umrahmt wurde das kurzweilige Programm durch die Schulband unter der Leitung von Herrn Tobias Schneider mit den Darbietungen „Boulevard of Broken Dreams“, „Mama Said“ und „Speeding Cars“.

Als Höhepunkt im ersten Teil des Programms standen die Ehrungen der Klassenbesten und für besonderes Engagement an der Schule auf der Tageordnung. Zu den diesjährigen Klassenbesten gehören: Nils Rado 2,0 (H9a), Tom Ott 2,2 (H9b), Fabian Jung 1,5 (R10a), Svenja Mehl und Kim Steiner 1,0 (beide R10b), Lena Kunz 1,1 (R10c), Justin Kainz, Julia Pleines, Sarah Gath und Okan Özdemir 2,2 (alle vier H10) und Marvin Heil 1,5 (G9a).

Für ihr besonderes soziales Engagement wurden hervorgehoben: Svetoslav Iliev Zdravkov, Luisa Koch, Felix Bolduan, Niklas-Laurent Gröschel, Niklas Lippert und Max Smolka.

In der Ansprache des Schulsprecherteams kam klar zum Ausdruck, dass die positiven Erlebnisse und Erfahrungen in den vergangenen Jahren deutlich überwogen und dass sie nun neugierig auf ihren neuen Lebensabschnitt seien und sich sicher sind, dass vieles in freudiger Erinnerung bleibe. Auch Herr Borth, der Vorsitzende des Schulelternbeirates, ließ es sich nicht nehmen den Schulabgängern einen Wunsch mit auf den Weg zu geben. Er appellierte an die Jugendlichen “ihren“ Weg in Blick zu nehmen und zu versuchen, diesen umzusetzen und dabei Freude und Erfüllung zu erfahren. Herr Moos, der Vorsitzende des Fördervereins, rief zur weiteren Mitarbeit auf und bedankte sich für die geleistete Arbeit. Die Schulleiterin verglich die zurückliegende Schulzeit mit dem diesjährigen isländischen Sommermärchen und zog einleuchtende Parallelen zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Fußballern aus dem hohen Norden. So hätten auch die Abgängerinnen und Abgänger durch Teamgeist, Einsatz und Optimismus, der über Tage, Wochen und Jahre andauerte, ihr „Endspiel“, den Abschluss, erreicht. Dabei kann über die Hälfte der Haupt- und Realschulabsolventen einen qualifizierenden Abschluss nachweisen. Unter den Abgängerinnen und Abgängern der 10. Hauptschulklasse haben fast alle den Realschulschulabschluss, die vier Klassenbesten sogar den „Quali“ geschafft. Frau Schmittel geht davon aus, dass die Weilmünsterer Gymnasiasten in der Oberstufe auch im kommenden Jahr wieder erfolgreich bestehen würden. Des Weiteren hoffe sie, dass neben fachlichem Wissen Kompetenzen wie Höflichkeit, soziales Engagement, Fairness und Menschlichkeit als weiterer Baustein für eine verheißungsvolle Zukunft mit auf den Weg gegeben werden konnten. Daran anschließend kamen zum letzten Mal die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, Frau Wilhelmi, Frau Perez-Sanchez, Frau Polat, Frau Eckerth, Frau Schaible, Herr Petzoldt und Herr Merget, zu Wort. Sie beglückwünschten ihre Schützlinge, übergaben die Zeugnisse und wünschten für die Zukunft alles Gute. Mit einem gemeinsamen Abschlusslied verabschiedeten sich die Abgänger und Abgängerinnen des diesjährigen Abschlussjahrgangs.

Geschafft! Die erfolgreichen Abgängerinnen und Abgängern der Weiltalschule Weilmünster haben vielversprechende Zukunftspläne.

Kino und Popcorn: Weiltalschüler besuchen englischsprachiges Kino in Gießen

Ein eigener Kinosaal und frisches Popcorn erwartete die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 der Weiltalschule Weilmünster im Gießener Kinozentrum. Gemeinsam mit ihren Englischlehrerinnen und –lehrern ging es am 7. und 9. Juni 2016 zum Filmeschauen. „Bridge of Spies“ konnte alle in seinen Bann ziehen mit der Geschichte eines amerikanischen Anwalts im Kalten Krieg, dem es gelang, einen amerikanisch-sowjetischen Gefangenenaustausch zu erreichen. Die jungen Zuschauer waren vom Hauptdarsteller Tom Hanks und der intensiven Handlung, die auch die deutsch-deutsche Geschichte wiedergab, begeistert. Unterrichtsinhalte des Fachs Geschichte wurden hier noch einmal begreifbar und vertieften die bereits gewonnen Eindrücke. Die Schülerinnen und Schüler waren positiv überrascht, wie selbstverständlich sie die Handlung des Films in Englisch verstehen konnten.

Schülerinnen und Schüler der Klassen R10A und R10C vor einem spannenden Filmerlebnis im Gießener Kino-Center.

Schüler erkunden Mitmachmuseum

BILDUNG Klassen der Weiltalschule besuchen Experiminta in Frankfurt

Spaß bei Themen, die im Unterricht manchmal wenig spannend erscheinen: Schüler aus den Klassen acht und neun der Weiltalschule bei Experimenten im Science Center. (Fotos: Weiltalschule)
 

Die Lehrer Roswitta Goedecke und Peter Merget begleiteten die Schüler auf der Fahrt zum Mitmachmuseum. Nach anfänglichem Zögern probierten die Weiltalschüler die Exponate aus.

Flaschenzug macht Hochziehen einfacher

Bei Fragen gab es die Möglichkeit, die kurze Beschreibung und die Bedeutung nachzulesen. Das Museum lebt aber von der Vielzahl ehrenamtlicher Helfer, die Themen erläutern und weiterhelfen können. Bei den Schülern hingegen stand der Spaßfaktor im Vordergrund. Auf 2200 Quadratmetern stehen 120 Mitmachstationen bereit. Vielfach werden besonders interessante Versuche häufiger wiederholt und untereinander diskutiert. Im Unterricht behandelte Gesetzmäßigkeiten werden bei spannenden Versuchen neu entdeckt. Ein Versuch umfasst drei Sitze, auf die man sich setzen kann und man versucht sich selbst an einem Seil hochzuziehen. Viele probieren diese drei Sitze aus. Beim Ersten geht es relativ schwer, dann wird es immer leichter. Bei der Analyse des Exponats sehen die Schüler die Wirkungsweise eines Flaschenzuges anschaulich dargestellt. (red)

Quelle: Weilburger Tageblatt, 20.06.2016